Bratöle für die Festtagsküche
Unverzichtbar für Genuss und Aroma
Bratöl ist der Schlüssel zum Gelingen von Festtagsgerichten. Wer das richtige Öl auswählt, auf Hitze und Technik achtet und die Aromen bewusst einsetzt, zaubert Gerichte, die Gäste begeistern. Knusprige Braten oder aromatisches Gemüse – all das gelingt erst durch das richtige Bratöl. Doch nicht jedes Öl eignet sich für jedes Gericht. Wer die Festtagsküche perfekt zubereiten möchte, sollte wissen, welches Bratöl sich für welche Anwendung eignet und worauf es beim Braten wirklich ankommt.
Für mediterranen Festtagsgenuss
Dank seiner milden Olivennote harmoniert unsere Brat-Olive Mediterran besonders gut mit mediterranen Gerichten wie Wolfsbarsch mit Zitronen-Kräuter-Note oder Antipasti und eignet sich hervorragend zum Braten und Marinieren von Entenbrust. Auch als dezente Alternative zu nativem Olivenöl wird es gerne für Salate verwendet.
Unser Rezept-Tipp: Festliche Entenbrust mit Dampfnudel, Haferwurzel, Salzzwetsche und schwarzem Trüffel
Für festliche Gerichte mit exotischer Note
Die feine, würzig-röstige Note des Byodo Bratöl mit Sesamöl verleiht festlichen Gerichten eine edle, asiatische Geschmacksnuance. Es eignet sich hervorragend zum Anbraten von Geflügel oder Gemüse in Wok oder Pfanne und rundet asiatische Saucen harmonisch ab. Ein besonderes Öl für besondere Anlässe – ideal, um festliche Menüs mit einem Hauch Exotik zu veredeln.
Unser Rezept-Tipp: Glasierte Karotten als farbenfrohe, orientalische Vorspeise für festliche Tage.Â
Für Festtagsklassiker
Mit seinem außergewöhnlich milden Geschmack ist das Bratöl Klassik von Byodo der perfekte Begleiter für deine Festtagsküche. Ob saftiges Rindfleisch in der Pfanne oder buntes Gemüse wie Zucchini, Paprika und Brokkoli, das Öl macht jedes Gericht zum geschmacklichen Highlight. Dank seiner hohen Erhitzbarkeit und feinen Note gelingt dir jeder festliche Klassiker mühelos.
Unser Rezept-Tipp: Knusprig gebratenes Saiblingsfilet mit überbackenen Süßkartoffeln und cremigen Pastinakenpüree.Â
Genussöle für die kalte Küche
Typische Genussöle wie Leinöl oder Schwarzkümmelöl überzeugen durch ihre intensiven Geschmacksnuancen. Allerdings sind sie nicht hitzebeständig und sollten keinesfalls zum Braten verwendet werden, da hohe Temperaturen wertvolle Nährstoffe zerstören und unangenehme Aromen entstehen lassen können. Genussöle eignen sich hervorragend für die kalte Küche: Zum Verfeinern von Salaten & Bowls, Dips oder Suppen kurz vor dem Servieren.
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Dein perfektes Pasta-Gericht
Pasta ist so viel mehr als ein schnelles Alltagsgericht.
Sie ist Genuss, Lebensgefühl und Tradition – und das schmeckt man bei jeder Gabel.
Doch worauf kommt es wirklich an, wenn Du Deine perfekte Pasta zaubern möchtest?
Wir zeigen Dir, worauf Du beim Kauf achten solltest, was bei der Zubereitung wichtig ist – und warum Pasta hergestellt aus traditionellen Bronze-Matrizen den Unterschied macht.
Was macht eine richtig gute Pasta aus?Â
Nicht jede Pasta ist gleich – auch wenn sie oft so aussieht.
Neben der Zutaten ist auch die Herstellung für die Qualität von Pasta entscheidend. Unsere Pasta hebt sich in vielerlei Hinsicht von konventioneller Pasta ab und bietet Dir ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Denn sie ist nicht nur eine Zutat – sie ist das Herzstück jedes Gerichts.
Aber was macht sie so besonders?
100% in Italien hergestellt
Echter italienischer Bio-Hartweizengrieß
Unsere Pasta wird vollständig in Italien produziert – dem Ursprungsland echter Pastakunst. Für jede Charge verwenden wir ausschließlich Bio-Hartweizengrieß aus Italien, der für
- den perfekten Biss,
- die satte goldgelbe Farbe und
- den charakteristischen Geschmack sorgt.
Traditionelle Herstellung mit Bronzematrizen
Der Unterschied, den man sieht – und schmeckt!
Unsere Pasta wird traditionell mit Bronzematrizen gefertigt. Das bedeutet: Der Pastateig wird durch feinporige Bronzeformen gepresst, was der Oberfläche eine leicht raue Struktur verleiht. Und genau diese Struktur ist das Geheimnis:
- Saucen haften besser – für mehr Geschmack bei jedem Bissen
- Die Textur fühlt sich natürlicher an
- Die Pasta hat „Biss“ und bleibt auch al dente formstabil
Die traditionelle Herstellung mit Bronzematrizen sorgt für mehr Geschmack bei jedem Bissen.
Bio & nachhaltig
Unsere Pasta ist ebenfalls frei von künstlichen Zusätzen, besteht aus 100% Bio-Zutaten und wird in nachhaltigem FSC-zertifiziertem Papier verpackt – für bewussten Genuss mit gutem Gefühl.
Darauf solltest Du beim Pasta-Kochen achten
Gute Pasta verdient gute Zubereitung. Mit diesen Tipps gelingt dir jedes Gericht wie beim Italiener:
- Richtig salzen – und zwar früh genug: Das Kochwasser sollte salzig wie das Meer sein. Gib das Salz erst dazu, wenn das Wasser kocht, sonst dauert es länger, bis es sprudelt.
- Kein Öl ins Kochwasser: Ein weitverbreiteter Mythos: Öl im Wasser verhindert das Verkleben. Stimmt aber nicht – es verhindert nur, dass die Sauce später haftet. Besser: Nach dem Kochen die Pasta direkt mit der Sauce vermengen.
- Al dente – aber wirklich: Der richtige Garpunkt ist Geschmackssache, aber: Etwas Biss muss bleiben. Hochwertige Pasta aus Bronze-Matrizen behält ihre Form besser und hat mehr Struktur.
- Nudelwasser nicht wegschütten: Ein Schluck des stärkehaltigen Wassers wirkt beim Vermengen mit der Sauce als natürlicher Emulgator – für cremigere, rundere Kochergebnisse.
Rezeptinspiration
Lust auf neue Ideen? Hier findest Du unsere Lieblingsrezepte mit Pasta!
15 min.
Leicht
Vegetarisch
15 min.
Mittel
Vegetarisch
60 min.
Mittel
Vegetarisch
30 min.
Mittel
Vegetarisch
20 min.
Mittel
Vegan
40 min.
Mittel
Vegan
Echte Pasta. Echter Genuss.
Mit hochwertigen Zutaten und traditioneller Herstellung wird jedes Pasta-Gericht zum Genussmoment.
Unsere Bio-Pasta wird mit viel Sorgfalt aus bestem italienischem Hartweizengrieß gefertigt und durch Bronze-Matrizen gepresst – für eine raue Oberfläche, an der Saucen besonders gut haften. Die traditionelle Herstellung sorgt auch dafür, dass der natürliche Geschmack der Pasta und somit der perfekte Biss bewahrt wird.
So schmeckt Pasta in Italien – in 100% Bio-Qualität!
Jetzt entdecken & Lieblingssorte finden!
Zu unserer Pasta-VielfaltDas könnte Dich auch interessieren
Deine mediterrane Woche
Entdecke tolle Rezepte für jeden Tag!
Lass Dich von uns auf eine kulinarische Reise durch den Mittelmeerraum mitnehmen! Mit frischen Zutaten, aromatischen Kräutern und hochwertigen Bio-Produkten zeigen wir Dir für jeden Wochentag ein mediterranes Rezept – einfach zum Nachkochen. Ob Pasta aus Italien, spanische Tapas oder genussvolle Gemüsegerichte – hier findest Du Inspiration für eine mediterrane Woche – hol Dir den Urlaub nach Hause. Und zum Abschluss? Süße Dessertideen, die Deine Genussmomente perfekt abrunden!
Montag
Spaghetti al Limone
Frisch, zitronig und unwiderstehlich!
Diese Spaghetti bringen den Geschmack Italiens direkt auf Deinen Teller – mit einer cremigen Sauce und herrlich zitroniger Frische. Zubereitet mit unseren Bio-Spaghetti – traditionell hergestellt mit Bronze-Matrizen – werden diese Spaghetti auch unfassbar sämig und nehmen die Sauce besonders gut auf.
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Dienstag
Bunter Tomatensalat mit Büffelmozzarella
So schmeckt der Sommer!
Saftige Tomaten, cremiger Büffelmozzarella – fein abgestimmt mit unserem italienischen Olivenöl nativ extra und Aceto Balsamico di Modena IGP ist dieser Salat der Inbegriff mediterraner Leichtigkeit. Schnell zubereitet ist der Salat ideal für den Feierabend.
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Mittwoch
Gemüsetürmchen
Bunt, aromatisch und kreativ geschichtet
Gegrilltes Gemüse trifft auf zwei unserer drei feinen Pesto-Varianten: Pesto alla Genovese und Pesto Calabrese. Diese farbenfrohen Türmchen sind ein echtes Highlight – ob als Vorspeise oder leichtes Hauptgericht.
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Donnerstag
Mediterraner Nudelsalat
Ideal für Picknick, Grillabend & Meal Prep
Mit unseren Bio-Rigatoni, cremigem Pesto Calabrese und einem Dressing aus Condimento Bianco und bestem Olivenöl nativ extra aus Italien wird dieser Nudelsalat zu einem idealen Begleiter für Picknick, Mittagspause oder Grillabend – voller Frische und mediterranem Flair.
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Freitag
Spanische Paella
Ein spanischer Klassiker
Kräftige Aromen, leuchtende Farben & mit voller Leidenschaft gekocht – unsere Paella steht für mediterranes Lebensgefühl in Bio-Qualität! Unverzichtbar: unser spanisches Olivenöl nativ extra und das fruchtige Tomatenmark.
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Samstag
Herz-Pinsa mit Pilzen
Knusprig. Liebevoll geformt. Für alle Pizza-Fans.
Die fluffige Pinsa in Herzform begeistert mit gebratenen Pilzen, frischen Kräutern und unserer mediterranen Brat-Olive. Ein Rezept zum Verlieben – ideal fürs Dinner zu zweit oder als herzliche Überraschung!
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Sonntag
Spanische Tapas
Geschmackvolle Vielfalt auf kleinen Tellern
Tapas machen aus jeder Mahlzeit ein geselliges Erlebnis. Klassiker wie Champignones, Pan con Tomate, Patatas Bravas und Pimientos de Padron dürfen dabei nicht fehlen und bringen puren mediterranen Geschmack auf den Tisch – verfeinert mit unserer cremigen Aioli und weiteren feinen Saucen, die jedem Happen das gewisse Etwas verleihen.
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Darf’s ein Nachtisch sein?
Nach so viel Herzhaftem darf der süße Genuss nicht fehlen! Unsere Dessert-Inspirationen sind ideal für warme Sommerabende oder als feines Finale eines besonderen Menüs.
Wie wäre es mit einer klassischen Panna Cotta mit einem frischen Beerenkompott, einem Pistazien Tiramisu mit Balsamico-Feigen oder kleinen Matcha-Panna-Cotta-Törtchen?
Einfach zubereitet – und garantiert ein Genuss!
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Drei Bio-Pestos - unzählige Einsatzmöglichkeiten
Unsere Bio-Pestos in den Geschmacksrichtungen Genovese, Rosso und Calabrese sind dank ihrer besonderen Cremigkeit wahre Alleskönner. Ob als würzige Basis für Pasta, extra Aroma in Suppen oder herzhafte Note auf frischem Brot – diese drei Pestos begeistern nicht nur durch ihre 100% natürlichen Bio-Zutaten, sondern auch durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.
Doch was tun, wenn nach dem Kochen noch etwas Pesto im Glas zurückbleibt?
Wir zeigen Dir, wie Du Pesto-Reste clever verwenden und aufbrauchen kannst- ohne nur einen Löffel davon zu verschwenden.
Für besonders cremige Momente: Unsere drei Geschmacks-Talente
Zum Pesto alla Genovese
7 kreative Ideen für Pesto-Reste
Pesto – und sofort denken wir an Pasta. Doch unsere cremigen Bio-Pestos sind so viel als nur die schnelle Sauce zu Pasta. Lass Dich überraschen, wie Du unsere drei Pestosorten – Genovese, Rosso und Calabrese – kreativ verwenden und bis zum letzten Klecks genießen kannst.
Ob zum Dippen, Würzen oder Veredeln Deiner Gerichte – hier kommen unsere besten Ideen für kreative Genussmomente mit den Byodo Pestos.
1. Aufs Brot - ein Klassiker neu gedacht
Ein Löffel Pesto auf frischem Ciabatta oder selbstgemachtem Brot ist schnell zubereitet, mit ein paar Zutaten wird jedoch ein echtes Highlight daraus.
- Pesto alla Genovese passt hervorragend zu Ziegenkäse, getrockneten Tomaten und Rucola.
- Pesto Rosso harmoniert besonders mit Mozzarella, Avocado und ein paar Zitronensaftspritzern.
- Pesto Calabrese gibt insbesondere dem klassischen Käsebrot eine schmackhafte Schärfe – ideal zu Hartkäse oder auch Salami.
2. Im Dressing - frischer Geschmack für Salate
Auch ins Salatdressing bringt Pesto frische Aromen:
Einfach 1-2 Löffel Pesto mit etwas Essig, Zitronensaft und Olivenöl nativ extra glatt rühren und schon ist Dein schnelles Dressing fertig.
- Pesto alla Genovese eignet sich besonders gut für grüne Salate.
- Pesto Rosso verleiht Nudelsalaten oder auch Couscous eine fruchtige Note.
- Pesto Calabrese unterstreicht Deinen Kartoffel- oder Linsensalat mit einem pikanten Geschmack.
3. Im Dip - ideal für Deinen Snack
Unsere Pestos können auch die ideale Grundlage für schnelle Dips sein:
Das Pesto Deiner Wahl einfach mit etwas Joghurt, Sahne oder veganer Creme Fraiche glatt rühren, mit frischen Kräutern oder Zwiebeln verfeinern und zu gegrilltem Gemüse, Ofenkartoffeln, Kartoffelecken, Flammkuchen oder als Beilage zum Grillen genießen.
4. In der Suppe - als aromatischer Begleiter
Ein Klecks Pesto verleiht Deiner Suppe einen intensiveren Geschmack – einfach in die Suppe einrühren und genießen.
Mit den Pestos kannst Du verschiedene Suppen verfeinern. So gibt das Pesto alla Genovese Deiner Kartoffelsuppe beispielsweise eine mediterrane Note. Das Pesto Rosso eignet sich aufgrund der Fruchtigkeit wiederum für eine Karottensuppe. Eine Kürbissuppe lässt sich mit dem Pesto Calabrese hervorragend würzen.
5. Auf der Pizza / Pinsa - für italienischen Geschmack
Pesto ist die perfekte Basis für eine würzige, aromatische Pizza oder Pinsa.
Einfach 1-2 Esslöffel Pesto Deiner Wahl gleichmäßig auf dem Teig verteilen und ein paar Minuten vorbacken.
Dann mit beliebigen Zutaten wie Rucola, Burrata, getrockneten Tomaten, Ziegenkäse, Pilzen, Salami, Peperoni oder auch Früchten wie gegrillten Pfirsichen belegen.
6. Im Frühstück - der überraschende Genuss
Ob aus Brötchen, im Omelett, zum Frühstücksei oder als Topping für den Avocado-Toast – mit Pesto kannst Du auch Deinem Frühstück den extra Kick geben.
Spiegeleier und Räucherlachs profitieren vom würzigen Geschmack des Pesto alla Genovese, während das Pesto Rosso Deinem Frühstücksbagel mit Hüttenkäse eine fruchtige Note verleiht.
7. Im Gemüse - als kreative Füllung
Auch für Füllungen im Gemüse wie Zucchini, Paprika oder Champignons eignen sich Pesto-Reste hervorragend.
Mische das Pesto Deiner Wahl einfach mit Feta, Nüssen, Quinoa oder beliebigen anderen Zutaten, fülle damit das Gemüse und backe es anschließend (Backzeit hängt von Gemüsesorte ab).
Das gefüllte Gemüse ist perfekt als vegetarische Hauptmahlzeit oder als Beilage.
Pesto-Reste richtig aufbewahren
Um Pesto-Reste länger genießen zu können, solltest Du sie richtig lagern:
- Im Kühlschrank: In einem gut verschlossenen Glas hält sich Pesto bis zu 1 Woche.
- Mit Olivenöl bedecken: Dadurch bleibt die Farbe des Pestos länger erhalten und der Geschmack intensiver.
- Einfrieren: Das Pesto kann auch portionsweise in Eiswürfelschalen eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut werden.
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Scharf genießen
Warum wir Schärfe lieben – und manchmal fürchten
Scharfes Essen polarisiert – entweder man liebt es oder macht lieber einen großen Bogen darum. Dabei steckt hinter Schärfe nicht nur ein besonderer Kick, sondern auch ein echtes kulinarisches Erlebnis. Wer sich herantastet, entdeckt schnell, wie vielseitig scharfe Zutaten sein können – und wie sie den Geschmack eines Gerichts verfeinern oder intensivieren.
Spannend: Unser Körper reagiert auf Schärfe ähnlich wie auf Hitze. Die Nervenenden auf der Zunge und im Mundraum werden stimuliert, das Gehirn schüttet Endorphine aus – ein kleiner Glückskick inklusive. Dabei handelt es sich streng genommen nicht um einen Geschmack, sondern um einen Schmerzreiz. Der Scharfmacher Capsaicin aktiviert die Wärmerezeptoren in der Mundschleimhaut – ähnlich, als wir uns verbrennen. Für viele ist genau dieses kleine „Brennen“ der Reiz: Es kitzelt die Sinne wach, setzt Glückshormone frei und macht (im besten Fall) sogar ein bisschen süchtig. Genau deshalb greifen so viele immer wieder zur scharfen Sauce oder zum scharf-würzigen Senf.*
* Quelle: Zum Tag des scharfen Essens am 19. August: Wie gesund ist scharfes Essen? – PTAheute
Schärfe ist nicht gleich Schärfe
Schärfe hat viele Gesichter – je nach Zutat fühlt sie sich ganz unterschiedlich an. Der bekannteste Scharfmacher ist Chili, genauer gesagt der darin enthaltene Stoff Capsaicin. Er sorgt für eine langanhaltende, tief-wärmende Schärfe, die sich langsam aufbaut.
Ganz anders verhält es sich beim Senf: Hier kommt die Schärfe von Senfölen, die blitzschnell wirken und vor allem in der Nase zu spüren sind – ein echter Frischekick, der ebenso schnell wieder abklingt.
Auch Pfeffer (mit dem Wirkstoff Piperin) oder Ingwer sorgen für eine milde, aromatische Schärfe.
Meerrettich ist ebenfalls reich an Senfölen, allerdings ist seine Wirkung noch intensiver und beißender – sie steigt förmlich in die Nase und sorgt für den bekannten „Schärfe-Schock“, der besonders zu Fisch, Fleisch oder Rote Bete passt.
Knoblauch wiederum bringt eine eher ätherische, leicht brennende Schärfe, die sich beim Kochen oft mildert, roh jedoch intensiver hervorsticht und vor allem herzhaft-würzig wirkt.
Wer diese Unterschiede kennt, kann gezielt kombinieren, denn Schärfe schmeckt und wirkt ganz unterschiedlich.
Schärfe in Zahlen
Wie scharf ist eigentlich scharf?
Die Scoville-Skala misst die Schärfe von Lebensmitteln. Sie zeigt, wie viel Capsaicin enthalten ist.
Zum Vergleich:
- Paprika: 0 Scoville
- Jalapeño: ca. 5.000 Scoville
- Habanero: bis 350.000 Scoville
- Reaper-Chili: über 2.000.000 (nur für Profis! 🔥)
Unsere Produkte mit scharfem Geschmack sind auf Genuss ausgelegt – für eine feurig-pikante Note, die bleibt, ohne zu überfordern.
Drei scharfe Lieblinge im Vergleich
Dijon Senf vs. Steak & Pfeffer Sauce vs. Chili-Paprika Sauce
Unsere drei scharfen Bio-Spezialitäten zeigen, wie vielfältig Schärfe schmecken kann. Doch worin unterscheiden sich Dijon Senf, Steak & Pfeffer Sauce und Chili-Paprika Sauce genau? Und wie passt ihre jeweilige Schärfe zu verschiedenen Gerichten? Welcher Liebling macht bei Dir das Rennen?
Byodo Dijon Senf
Der echte Franzose unter den Senfsorten überzeugt mit seiner typischen, feinen Schärfe. Hergestellt aus brauner Senfsaat, fein vermahlen und mit besonderen Zutaten verfeinert – so entsteht der klassische Senf mit raffinierter Schärfe.
Was zeichnet ihn aus?
- typische, direkte Senfschärfe
- ideal für Dressings, Sandwiches, Marinaden oder zum Verfeinern von Saucen
- stets frische Herstellung in kleinen Chargen
Schärfecharakter: frisch, direkt – kurz, aber intensiv
Unser Tipp: Für alle, die es noch schärfer mögen, haben wir unseren Scharfen Senf mit Chili kreiert.
Byodo Steak & Pfeffer Sauce
In dieser Sauce spielt Pfeffer die Hauptrolle – und das nicht irgendwie, sondern mit edlem Kampot- und Malabar-Pfeffer. Ihre pfeffrig-scharfe Note wird durch eine angenehme Frische ergänzt, die sie zum idealen Begleiter von gegrilltem Gemüse, Kartoffelspalten oder natürlich: Steak macht.
Was zeichnet sie aus?
- pfeffrige Schärfe mit angenehmer Frische
- fein abgestimmt mit hochwertigem Pfeffer
- nicht nur für Fleischfans, sondern auch für die pflanzliche Küche
Schärfecharakter: würzig, warm, anhaltend – mit aromatischer Tiefe
Byodo Chili-Paprika Sauce
Hier treffen sonnengereifte Paprika auf pikante Chilis. Die Chili-Paprika Sauce vereint süßlich-fruchtige Aromen mit einer sanften, aber spürbaren Schärfe – perfekt als Dip oder Topping für Bowls, Burger & Co.
Was zeichnet sie aus?
- fruchtige Frische trifft sanfte Chili-Schärfe
- vielseitig einsetzbar – als Dip, Topping oder Würzsauce
- vegan & glutenfrei – ideal für vielseitige Gerichte
Schärfecharakter: mild-feurig, fruchtig – angenehm & ausgewogen
Rezept-Tipps – Schärfe für jeden Geschmack
Kombiniere Deine Lieblingssauce dazu und jeder Burger bekommt einen anderen Schärfegrad!
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Schärfe-Tipps für Einsteiger (& Mutige)
- Schärfe langsam steigern: Taste Dich ran: Fang mild an und steigere den Schärfegrad langsam. Besonders bei neuen Saucen oder Chiliprodukten lohnt sich der erste „Probierdip“ – lieber nachwürzen als bereuen!
- Zu scharf gewürzt beim Kochen? Öle, Sahne, Avocado und Nüsse mildern Capsaicin (der Scharfmacher in Chili). Ein Klecks Mayo, Joghurt oder ein Schuss Kokosmilch hilft, wenn es zu feurig wird.
- Kombinieren statt überdecken: Schärfe wirkt am Besten mit Säure (Essig), Süße (z.B. Mango) oder Fett (Öl).
- Scharfe Produkte richtig kombinieren: Senf, Pfeffer oder Chili wirken ganz unterschiedlich – lieber nicht alles auf einmal! Kombiniere z.B. pfeffrige Steak & Pfeffer Sauce mit milden Zutaten, Chili-Paprika Sauce mit süßlichen Komponenten wie Ofengemüse oder Aioli mit säurebetonten Gerichten.
- Vorsicht bei rohen Chilis: Capsaicin steckt vor allem in den Innenwänden & Kernen der Chilis. Beim Schneiden am besten Handschuhe tragen und danach nicht an Augen oder Gesicht fassen.
- Schärfe einbauen statt oben drauflegen: Beim Kochen scharfer Gerichte besser frühzeitig mit würzen (z.B. Sauce unterrühren oder mitgaren), statt die Schärfe nur als Topping zu verwenden – so entfaltet sie sich besser im Gericht.
- Wasser hilft nicht – Milchprodukte schon: Wenn es zu scharf wird: Wasser verteilt die Schärfe nur weiter. Lieber zu Milch, Joghurt oder einem Löffel neutralem Öl greifen.
Unsere scharfen Favoriten
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Perfekte Duos
Welches Öl passt zu welchem Essig? – Unsere Experten-Tipps!
Öl und Essig sind das Dream-Team in der Küche – aber nicht jede Kombination harmoniert optimal. Welches Öl passt zu welchem Essig? Als Öl-Experte zeigen wir Dir, wie Du unsere hochwertigen Öle mit den passenden Essigen ergänzt und welche Grundprinzipien bei der Kombination aus Essig und Öl zu beachten sind.
Warum ist die richtige Öl-Essig-Kombination so wichtig?
- Die Balance ist entscheidend: Ein kräftiges Öl braucht ebenso ausdrucksstarken Essig, während milde Öle sich besser mit sanften Essigen kombinieren lassen.
- Regionale Harmonie: Oft passen Öle und Essige aus derselben Region geschmacklich besonders gut zusammen (z.B. Olivenöl und Aceto Balsamico).
- Perfekte Salatdressings & Marinaden: Das richtige Verhältnis von Öl und Essig hebt den Geschmack von Salaten, Gemüse und sogar warmen Speisen hervor.
Unsere perfekten Öl-Essig-Kombinationen
Olivenöl nativ extra, aus Italien
Die grüne Frucht Italiens
Perfekt mit
- Aceto Balsamico di Modena IGP – Die fruchtig-süße Note des Balsamicos ergänzt das leicht bittere Aroma unseres italienischen Olivenöls ideal. Perfekt für Tomatensalat, Caprese oder Bruschetta.
- Condimento Bianco – Eine sanfte, fruchtige Alternative zu klassischem Balsamico für leichte Dressings oder Fischgerichte.
- Lemon Balsam – Die frische Zitrusnote hebt das fruchtige Aroma des italienischen Olivenöls hervor und passt hervorragend zu Meeresfrüchten oder Spargel.
Olivenöl nativ extra, aus Griechenland
Die sanfte Leichtigkeit Griechenlands
Perfekt mit
- Rotweinessig – Die kräftige Säure ergänzt die würzigen, leicht bitteren Aromen des griechischen Olivenöls perfekt. Ideal für griechischen Salat, gegrilltes Gemüse oder Feta-Dips.
- Himbeer Balsam – Die fruchtige Süße bringt eine spannende Balance zum leichten Charakter des Olivenöls. Perfekt für herzhafte Sommersalate oder als Dressing für Linsensalate.
Steirisches Kürbiskernöl
Intensiv nussig & aromatisch
Perfekt mit
- Apfelessig naturtrüb – Die milde Fruchtigkeit unterstreicht die tiefen Röstnoten des Kürbiskernöls. Ideal für herbstliche Salate oder Kürbissuppe.
- Rotweinessig – Die kräftige Säure harmoniert mit dem nussigen Aroma – ein Genuss für Rote-Bete-Salat oder Linsengerichte.
- Apfel Balsam – Fruchtig-mild und leicht süßlich, perfekt für warme Kartoffelsalate oder knackige Blattsalate.
Mandelöl, nativ
Mild & fein mit zartem Mandelaroma
Perfekt mit
- Himbeeressig – Die fruchtige Süße unterstreicht das feine Mandelaroma. Perfekt für Blattsalate mit Früchten oder Desserts.
- Lemon Balsam – Für eine frische Note in asiatischen Salaten oder über gedünstetem Fisch.
Rapsöl, nativ
Neutral bis leicht nussig mit buttriger Note
Perfekt mit
- Apfelessig klar – Eine klassische Kombination für bodenständige Salate mit Kartoffeln, Kohl oder Hülsenfrüchten.
- Feiner Würzessig – Die würzige Säure verstärkt das Aroma von herzhaften Gerichten und Salaten. Perfekt für deftige Kartoffelsalate oder eingelegtes Gemüse.
- Condimento Rosso – Eine milde, ausgewogene Variante für feine Salatdressings oder Gemüsegerichte.
Walnusskernöl, nativ
Edel & intensiv nussig
Perfekt mit
- Himbeer Balsam – Die süß-fruchtige Note harmoniert mit der Nussigkeit des Öls – ideal für Blattsalate oder über Ziegenkäse.
- Granatapfel Balsam – Die fruchtige Intensität passt perfekt zu Wintersalaten, geröstetem Gemüse oder Wildgerichten.
- Kräuteressig – Die feine Kräuternote ergänzt das aromatische Walnusskernöl wunderbar und bringt Frische in Dressings.
So bereitest Du das perfekte Dressing zu
- Verhältnis beachten: Die klassische Mischung besteht aus 3 Teilen Öl und 1 Teil Essig – je nach Geschmack natürlich anpassbar.
- Emulgieren: Ein Schuss Wasser oder Senf hilft, eine cremige Konsistenz zu erzeugen.
- Würzen: Salz, Pfeffer und frische Kräuter sorgen für noch mehr Geschmack.
3 schnelle Dressing-Ideen für jeden Geschmack
Lust auf Abwechslung? Mit diesen einfachen und köstlichen Dressings bringst Du neuen Schwung in Deine Salate!
Ob fruchtig, würzig oder mediterran – mit nur wenigen Zutaten zauberst Du im Handumdrehen köstliche Dressings. Entdecke, wie Du mit unseren Ölen und Essigen ein würziges Basilikum-, ein fruchtiges Himbeer- oder ein cremiges Senf-Dressing ganz einfach selbst zubereiten kannst.
Zum RezeptWeitere Inspirationen für Dressings, Salate und Marinaden
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Proteinpower für eine pflanzliche Ernährung
Warum Proteine so wichtig sind
Proteine sind essenziell für unseren Körper – sie unterstützen den Muskelaufbau, fördern die Zellreparatur und liefern wichtige Energie. Besonders bei einer rein pflanzlichen Ernährung kann es jedoch herausfordernd sein, den täglichen Proteinbedarf zu decken. Doch warum sind Proteine so unverzichtbar, und wie lässt sich sicherstellen, dass die Ernährung auch ohne tierische Produkte ausreichend davon enthält?
Mit den richtigen Kombinationen und ausgewählten Lebensmitteln kannst Du das einfach ausgleichen.
Wir zeigen Dir, welche pflanzlichen Quellen besonders reichhaltig an Proteinen sind und wie Du mit der richtigen Wahl pflanzlicher Produkte Deinen Alltag proteinreich und genussvoll gestalten kannst.
Wie viel Protein braucht der Körper?
Orientierung: Pro kg Körpergewicht benötigen wir ca. 0,8 – 1,2 g* Protein (bei 70kg Körpergewicht werden 56 – 84g Protein benötigt)
Sportler oder aktive Menschen benötigen oft mehr Proteine.
Praktische Tipps:
- Jede Mahlzeit mit einer Proteinquelle kombinieren
- Verschiedene pflanzliche Lebensmittel miteinander kombinieren (z.B. Reis und Bohnen oder Hummus und Brot)
- Auf Abwechslung achten, um alle essenziellen Aminosäuren zu erhalten
* Quelle: DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. | DGE
Tierische vs. pflanzliche Proteine
Pflanzliche Proteine sind
- gesund,
- ballaststoffreich und
- nachhaltig,
erfordern aber eine bewusste Kombination verschiedener Quellen, um ein vollständiges Aminosäureprofil zu erhalten. Clevere Kombinationen wie beispielsweise Bohnen und Reis sorgen für vollwertige Proteine.
Tierische Proteine, die in Fleisch, Eier, Fisch oder Milchprodukten stecken, liefern im Vergleich dazu zwar alle essenziellen Aminosäuren auf einen Schlag, sind jedoch durch höheren Ressourcenverbrauch und damit einhergehender größerer Umweltbelastung oft weniger nachhaltig und können mehr gesättigte Fettsäuren enthalten.
Pflanzliche Proteinquellen
Es gibt zahlreiche pflanzliche Lebensmittel, die reich an Proteinen sind und sich perfekt in eine ausgewogene Ernährung integrieren lassen.
- Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Bohnen oder Erbsen
- Sojaprodukte wie Tofu, Tempeh oder Sojamilch
- Getreide & Pseudogetreide wie Quinoa, Hafer, Hirse oder Vollkornprodukte
- Nüsse & Samen wie Mandeln, Walnüsse, Chiasamen oder Kürbiskerne
- Algen & Spirulina
- Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli, Spinat oder andere grüne Gemüsesorten
Die proteinreichsten Quellen im Überblick:
Vorteile: Vollständiges Aminosäureprofil, vielseitig einsetzbar
Vorteile: Reich an Ballaststoffen und Eisen, ideal für Eintöpfe, Salate und Currys
Vorteile: Vielseitig einsetzbar, z.B. als Hummus, in Currys oder als Snack
Vorteile: Reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen, perfekt für Frühstück oder Snacks
Vorteile: Enthält alle essenziellen Aminosäuren, glutenfrei und leicht verdaulich
Die Byodo Proteinhelden
Entdecke mit unseren Byodo Produkten proteinreiche Bio-Qualität für jeden Tag!
Leckere Rezepte für Deinen Alltag
Du suchst nach leckeren, rein pflanzlichen Rezepten, die nicht nur schmecken, sondern auch Deinen Proteinbedarf decken? Entdecke unsere kreativen und alltagstauglichen Rezepte für mehr Energie und besonderen Genuss!
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Rezepte & Tipps zum Einmachen & Einlegen
Mache den Sommer haltbar!
Einmachen und Einlegen sind wunderbare Methoden, um die reiche Ernte des Sommers haltbar zu machen und den Geschmack von frischen Früchten und Gemüse das ganze Jahr über zu genießen. Mit den hochwertigen Byodo Essigen und Ölen lassen sich die intensiven Aromen des Sommers perfekt konservieren. Ob süß oder herzhaft – wir zeigen Dir wie es geht und worauf Du dabei achten solltest.
Was kann eingemacht werden?
Wenn es darum geht, was alles eingemacht werden kann, sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Grundsätzlich eignen sich fast alle Obst- und Gemüsesorten zum Einmachen.
- Festes Gemüse wie Bohnen, Gurken, Möhren, Kürbis, Perlzwiebeln oder Paprika eignen sich besonders gut für die Essigmethode.
- Antipasti-Gemüse wie Zwiebeln, Auberginen, Zucchini, Pilze, Tomaten, Oliven oder auch Fisch (z.B. Sardinen) und Kräuter (Pesto) lassen sich hervorragend in Öl einlegen.
- Käse hingegen kann sowohl in Öl als auch in Essig eingelegt werden.
- Obst eignet sich ideal für Marmeladen, Kompotts, Gelees oder Chutneys.
Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Probiere einfach verschiedene Obst- und Gemüsesorten aus und entdecke Deinen Favoriten!
Wie lege ich richtig ein?
Saubere, keimfreie Gläser und Deckel sind entscheidend für eine lange Haltbarkeit der eingelegten Lebensmittel. Um sie zu sterilisieren, die Gläser und Deckel etwa 10 Minuten in kochendes Wasser legen. Anschließend mit einer Zange herausnehmen und mit der Öffnung nach unten auf ein Küchentuch stellen.
Das Obst & Gemüse muss immer vollständig mit dem Sud, Essig oder Öl bedeckt sein. Die gut verschlossenen Gläser kühl und dunkel lagern. Für den besten Geschmack sollten die eingelegten Produkte einige Wochen reifen.
Rezept-Ideen
Mache erntefrisches Obst und Gemüse aus dem Beet mit feinen Essigen, Ölen und Salz haltbar. Lasse dich dabei von unseren Rezept-Ideen inspirieren und fange den Genuss des Sommers im Glas ein!
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Vegetarisch
Kimchi-Variationen einfach zubereitet
Entdecke, wie einfach es ist, koreanisches Kimchi zu Hause zuzubereiten! Probiere dabei kreative Variationen mit Kohl, Rettich, Wirsing, Minigurken, Kohlrabi oder Karotten aus. Ob scharf oder mit einer süßlicheren Note – wir zeigen Dir im Video, wie Du Deinen eigenen Kimchi fermentierst und verfeinerst.
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Tipps für Deine nachhaltige Fußball EM-Party
Grillen, Picknick und mehr
Die Fußball-Europameisterschaft ist in vollem Gange und mit ihr bietet sich die perfekte Gelegenheit für eine Grillparty oder ein Public Viewing im Freien. Aber wie lässt sich der Fußballspaß mit Nachhaltigkeit verbinden?
Wir zeigen Dir, wie Du Deine EM-Party umweltfreundlich gestalten kannst. Entdecke leckere Rezept-Ideen und praktische, nachhaltige Tipps zum Grillen. Lass uns gemeinsam feiern und dabei den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten!
5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit beim Grillen
Nachhaltigkeit beim Grillen bedeutet nicht nur, auf die Umwelt zu achten, sondern auch bewusster und gesünder zu genießen. Mit fünf einfachen Tipps kannst Du Deine Grillparty umweltfreundlicher gestalten und trotzdem köstliche Gerichte genießen:
Tipp #1: Regionale Grillkohle verwenden
Schon gewusst?
Konventionelle Holzkohle kommt oft aus fernen Ländern und illegaler Abholzung. Setze daher auf Grillkohle aus heimischen Hölzern, um lange Transportwege zu vermeiden und die regionale Wirtschaft zu unterstützen. Achte dabei auf Zertifizierungen wie dem FSC- oder Naturland-Siegel, die für nachhaltige Forstwirtschaft stehen.
Tipp #2: Wenn Fleisch, dann Bio
Dass Fleisch nicht gerade nachhaltig ist, ist bekannt. Wenn aber Fleisch auf dem Grill landen soll, lohnt sich das Invest in hochwertiges und regionales Fleisch aus biologischer Landwirtschaft. Bio-Fleisch schmeckt zum einen einfach besser und zum anderen schont es die Umwelt und fördert die artgerechte Tierhaltung.
Tipp #3: Alufolie adé
Alu sorgt oft für Müll, der sich dank Fettrückständen & Co. auch noch schlecht recyceln lässt. Dabei gibt es nachhaltige Alternativen wie beispielsweise wiederverwendbare Grillmatten oder Bratplatten aus Metall, Stein oder sogar Holz. Diese lassen sich auch noch einfach reinigen.
Kartoffeln oder Auberginen kannst Du ganz ohne Folie in die Glut legen oder alternativ mit Rhabarber- oder Kohlblättern umwickeln.
Tipp #4: Öfter mal Veggie
Werde kreativ mit Käse, Gemüse oder Obst! Denn beim Thema Nachhaltigkeit punktet fleischfreies Grillen vor allem mit CO2- und Wasser-Verbrauch. Hier kannst Du außerdem auf regionale und saisonale Produkte achten. Vielleicht wächst sogar etwas im eigenen Garten?
Probiere vegetarische oder vegane Grillalternativen wie Gemüsespieße, Tofu oder Grillkäse. Hol dir Inspiration und entdecke unsere Grill-Rezepte!
Zu den Grill-Rezepten
Tipp #5: Nichts anbrennen lassen
Es mag banal erscheinen, aber behalte das Grillgut im Auge, um Lebensmittel-Abfälle zu vermeiden. Plane die Mengen sorgfältig ein und grille nur so viel, wie auch wirklich gegessen wird. Vermeide Lebensmittelverschwendung, indem Du die Reste vom Grillen kreativ verwertest – zum Beispiel in Salaten oder Wraps am nächsten Tag.
Übrigens: Das Ablöschen mit Bier ist keine gute Idee und erzeugt nur krebserregenden Rauch! Wer Bier-Geschmack haben möchte, sollte das Grillgut lieber vorher marinieren.
Dein Picknick beim Public Viewing
Auch bei einem Picknick beim Public Viewing können die Spiele gemeinsam mit Freunden und Familie wunderbar genossen werden. Dass Dein Picknick nicht nur köstlich, sondern auch nachhaltig wird, solltest Du auf folgende Dinge achten.
- Wiederverwendbares Geschirr und Besteck: Vermeide Einwegplastik und bringe stattdessen wiederverwendbare Teller, Becher und Besteck mit. Hier eignet sich zum Beispiel Bambus- oder Edelstahlgeschirr.
- Zero-Waste Verpackungen: Verpacke Deine Speisen in wiederverwendbaren Behältern, Bienenwachstüchern oder Stofftaschen. So sparst Du Müll und vermeidest Einwegverpackungen.
- Regionale und saisonale Zutaten: Setze bei der Auswahl der Lebensmittel auf regionale und saisonale Produkte. Diese haben nicht nur einen kleineren ökologischen Fußabdruck, sondern schmecken auch besser und frischer.
- Selbstgemachte Snacks und Getränke: Bereite Deine Snacks und Getränke selbst zu, um unnötige Verpackungen zu vermeiden. Ob belegte Brote, frische Salate im Glas oder selbstgemachte Limonade. Finde hier passende Rezepte! Getränke sollten am Besten in wiederverwendbaren Flaschen oder Thermoskannen abgefüllt werden. So reduzierst Du den Verbrauch von Einwegplastikflaschen und hältst Deine Getränke länger kalt oder warm.
- Gemeinsam anreisen: Auch die gemeinsame Anreise durch die Bildung von Fahrgemeinschaften oder die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln hilft, den CO2-Ausstoß zu reduzieren.
Rezept-Ideen für Deine Fußball-Party
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Vegetarisch
15 min.
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Vegetarisch
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Vegetarisch
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Kaffee trifft Olivenöl: Ein besonderes Geschmackserlebnis
In den letzten Jahren hat sich Kaffee mit Olivenöl als Trendgetränk etabliert. Diese Kombination mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, doch viele Kaffeeliebhaber sind von dem einzigartigen Geschmack und der samtigen Textur, die das Olivenöl dem Kaffee verleiht, überzeugt. Nun wollten auch wir den Trend ausprobieren und haben ihn für euch gemeinsam mit dem Kaffee-Experten Uli von der Kaffeerösterei Baruli ausgiebig getestet.
Erfahre, wie Du den perfekten Kaffee mit Olivenöl zubereitest und wieso es so wichtig ist, auf hochwertige Zutaten zurückzugreifen.
Wie bereitet der Experte Uli von Baruli den Kaffee mit Olivenöl zu?
Um das Trendgetränk zuzubereiten, benötigst Du natürlich einen frisch gemahlenen Kaffee, hochwertiges Olivenöl nativ extra und pflanzliche oder tierische Milch.
So macht es Barista Uli:
- Für zwei Cappuccini gibt Uli einen Teelöffel Olivenöl nativ extra direkt in die Milch, die dann auf etwa 60-65 °C aufgeschäumt wird. Er wählt dafür eine Hafermilch. Für die Wahl der pflanzlichen Milchalternative ist es wichtig, dass sie den Zusatz Barista trägt und gut gekühlt ist. Es kann aber auch frische Kuhmilch mit einem Fettanteil von 3,5% verwendet werden.
- Nachdem die Milch mit dem Olivenöl aufgeschäumt wurde, kann sie auf den vorbereiteten Espresso gegossen werden. Achte darauf, das der Schaum schön gleichmäßig auf dem Espresso verteilt ist.
- Bevor der Cappuccino nun getrunken wird, empfiehlt Uli diesen noch einmal gut umzurühren, um einen gleichmäßigen Geschmack zu erhalten. „So werden das Olivenöl im Cappuccino und damit auch die Aromen besser verteilt und Du schmeckt ein ideales Zusammenspiel aller Komponenten“, so Uli.
Test & Fazit des Kaffees mit Olivenöl
Kaffee mit Olivenöl soll das Beste der beiden italienischen Traditionen „Kaffee“ und „Olivenöl“ kombinieren. Doch wie schmeckt die Kaffeevariation wirklich?
Unsere Social Media Managerin Marina und Barista Uli haben den Kaffee mit Olivenöl probiert und verraten ihr Fazit zum Geschmack.
Sieh dir ihre Reaktion im Video an!
Wieso solltest Du auf ein hochwertiges Bio-Olivenöl zurückgreifen?
Die Wahl eines hochwertigen Olivenöls entscheidet über den Geschmack und die Textur im Kaffee.
Denn ein hochwertiges Olivenöl nativ extra hat einen frischen, fruchtigen Charakter, der sich gut mit dem Aroma des Kaffees verbindet. Minderwertige Olivenöle können hingegen den Geschmack des Kaffees unangenehm beeinflussen.
Zudem ist ein Olivenöl mit dem Zusatz „nativ extra“ das reinste und qualitativ hochwertigste Olivenöl, das mittels Kaltpressverfahren aus den Oliven gewonnen wird und auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.
Durch seine samtige, weiche Textur verleiht es dem Kaffee ein angenehmes Mundgefühl und einzigartigen Genuss.
Zu unseren Olivenölen
Warum ist die Verwendung eines Bio-Kaffees wichtig?
Hochwertiger Kaffee wird unter fairen Handelsbedingungen und nachhaltigen Praktiken angebaut und geerntet. Achte daher für einen verantwortungsvollen Konsum von Kaffee auf das Bio-Siegel auf der Verpackung.
Hochwertigen Kaffee erkennst Du aber auch daran, dass er oft in kleineren Chargen geröstet wird. Dadurch ist er frisch und hat intensivere Aromen und eine bessere Crema, die sich gut mit der Textur des Olivenöls vermischen.
Zudem kommen bei einem hochwertigen Bio-Kaffee nur sorgfältig ausgewählte Bohnen, die zu einem reichen, ausgewogenen Geschmackserlebnis beitragen, zum Einsatz. Dabei spielt auch die Röstung, bei der auf eine schonende Verarbeitung der Bohnen geachtet wird, eine wichtige Rolle.
Zum Bio-Kaffee von BaruliDas könnte Dich auch interessieren
Restlos genießen!
Wirkungsvolle Methoden, um Lebensmittelverpackungen restlos zu entleeren
Wir alle kennen das Dilemma: Trotz sorgfältigem Schütteln, Klopfen und Quetschen bleiben in den Lebensmittelverpackungen oft noch Reste zurück, die scheinbar unerreichbar sind.
Wir zeigen Dir, wie du mit einfachen und effektiven Methoden Lebensmittelverpackungen restlos entleeren kannst. Denn mit einer vollständigen Entleerung der Lebensmittelreste aus Verpackungen schonen wir nicht nur den Geldbeutel, sondern wir können dadurch auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Abfall leisten und damit eine nachhaltigere Lebensweise fördern.
Tipp #1: Alu-Tuben entleeren
Unsere Tuben aus 100% recyceltem Aluminium sind äußerst praktisch, jedoch bleibt oft noch eine Menge des Produkts in den Falten zurück. Wie können die Reste aus der Tube am Besten herausgeholt werden?
Rollen:Â
Beim Rollen wird der Inhalt der Tube mittels des Aufrollens der Verpackung nach oben geschoben, wodurch mehr Inhalt herausgedrückt werden kann. Diese Methode eignet sich vor allem für dickflüssige Produkte.
Zusammendrücken:Â
Auch beim Zusammendrücken oder Ausquetschen der Tube wird der Inhalt nach oben geschoben, jedoch bleibt viel Inhalt in den dadurch entstehenden Falten zurück. Dementsprechend ist dies die uneffektivste Methode, um den gesamten Inhalt einer Tube zu entleeren.
Ausstreichen:Â
Durch das Ausstreichen der Tube von der Unterseite nach oben kann der Inhalt gleichmäßig verteilt und vollständig entleert werden. Für unser Tomatenmark, unsere Mayonnaise und unsere Senfe empfehlen wir die Methode des Ausstreichens, denn dadurch kann der gesamte Inhalt vollständig herausgedrückt werden und man läuft nicht Gefahr, die Tube durch ein Rollen oder Quetschen an den Kanten und Ecken aufzureißen.
Tipp #2: Gläser & Flaschen entleeren
Gläser, Flaschen oder Squeeze-Flaschen sind oft schwer zu entleeren, besonders wenn es sich um dickere Substanzen wie Senf, Saucen oder Mayonnaise handelt. Um die Reste aus den Gläsern und Flaschen zu bekommen, gibt es neben dem Auskratzen mit einem Spatel oder Löffel auch noch folgende Möglichkeiten:
Mit Wasser ausspülen:
Gib etwas Wasser in das Glas oder die Flasche, schwenke es gut und gieße dann das verdünnte Produkte in deine Zubereitung. So kann das verdünnte Produkt als Basis für Salatdressings, Marinaden Saucen oder Dips verwendet werden.
Dressing in Glas oder Flasche anrühren:
Zudem lassen sich mit Saucen- und Senfresten in den Gläsern, Flaschen oder Squeeze-Flaschen Dressings für Salate oder Saucenbasen für warme Gerichte herstellen.
Unsere Curry-Mango Sauce eignet sich durch die Zugabe von etwas Brühe, einem Schuss Essig und Kräutern wunderbar als Dressing für einen Nudelsalat. Die Knoblauch Sauce hingegen ist eine ideale Basis für einen Kartoffelsalat und unsere Asia Sauce eignet sich perfekt als Saucenbasis für Reisgerichte. Auch im Glas des Mango-Balsamico-Senfs lässt sich ein köstliches Dressing für einen Mango-Fenchel-Salat anrühren.
Tipp #3: Kreative Verwendung von Gläsern & Flaschen
Es gibt viele kreative Möglichkeiten, leere Lebensmittelverpackungen wie Gläser oder Flaschen wiederzuverwenden.
So eignen sich leere Gläser perfekt zur Aufbewahrung von Lebensmitteln in der Küche. Sie können wiederverwendet werden, um Trockenvorräte wie Gewürze zu lagern, oder auch, um eigene, selbstgemachte Aufstriche, Saucen, Dressings oder Marinaden herzustellen und aufzubewahren.
Zudem können leere Gläser oder Flaschen auch ganz einfach in Vasen oder Kerzenhalter verwandelt oder als Vorratsbehälter für selbstgemachte Kosmetikprodukte wie Gesichtsmasken, Körperpeelings oder Lippenbalsam dienen. Auch als Pflanzengefäße für kleine Zimmerpflanzen oder Ableger können die Gläser recycelt werden.
Mit diesen DIY-Ideen kannst Du leere Gläser kreativ aufwerten und wiederverwenden und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Abfall leisten.
Tipp zur Entfernung von Etiketten:
Um Etiketten von den Gläsern und Flaschen restlos zu entfernen, empfehlen wir das Einreiben der Etiketten mit Seife und anschließendes Abwaschen mit heißem Wasser und einem Schwamm. Die Seife hilft dabei, den Kleber aufzulösen, während das heiße Wasser und der Schwamm das Etikett und die Rückstände gründlich entfernen.
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Die richtige Marinade für Deine Grill-Ideen
Für mehr Abwechslung auf dem Grill empfehlen wir Dir das Grillgut in einer Marinade einzulegen. Marinaden eignen sich dabei nicht nur für Fleisch, Fisch oder Gemüse, sondern auch vegane Alternativen wie Tofu oder Seitan können mariniert und gegrillt werden. Zusätzlich lassen sich auch verschiedene Käsesorten wie Feta oder Halloumi oder Früchte wie Pfirsiche oder Bananen marinieren.
Doch was ist die Grundlage einer Marinade? Welche Marinaden eignen sich für welches Grillgut? Und gibt es Tipps zur Herstellung und Anwendung von Marinaden?
Das zeigen wir Dir in diesem Beitrag. Außerdem findest Du kreative Rezept-Ideen für Marinaden, die für ein besonderes Genusserlebnis beim Grillen sorgen.
Du möchtest direkt zu den Marinaden-Rezepten springen? Dann klicke auf eins der Kästchen:
Welche Marinade eignet sich für welches Grillgut?
Eine Marinade besteht aus einer Mischung von Öl, Säure wie Zitronensaft oder Essig, Gewürzen, Kräutern und manchmal auch Zucker. Sie dient dazu, Fleisch, Fisch, Gemüse und jegliches Grillgut vor dem Grillen zu würzen und so zusätzlichen Geschmack zu verleihen sowie die Saftigkeit des Grillguts zu erhalten. Während sich kräftige, würzige Marinaden gut für Fleisch eignen, bieten sich für Fisch eher mildere, zitrusbasierte Marinaden an. Gemüse hingegen profitiert eher von würzigen Öl-basierten oder auch cremigen Marinade.
Rezept-Ideen für die perfekte Grill-Marinade
Egal, für welche Marinade Du dich entscheidest, die Verarbeitung ist immer die Gleiche: Gib das Grillgut zusammen mit der Marinade in eine Aufbewahrungsbox. Wichtig ist, dass das Grillgut komplett vom Öl und den Gewürzen eingeschlossen wird. Nun gib das eingelegte Grillgut für ein paar Stunden in den Kühlschrank, sodass die Aromen ideal in das Grillgut einziehen können.
Die Zeit ist je nach Rezept und Marinade unterschiedlich. Dünn geschnittenes Grillgut wie Geflügel benötigt nur 30 Minuten bis eine Stunde, während dickeres Grillgut wie beispielsweise zäheres Rindfleisch oder Schweinefleisch von einer längeren Marinierzeit von mehreren Stunden profitiert. Ein Steak sollte daher ca. 3-5 Stunden mariniert werden. Fisch und Geflügel benötigen weniger Zeit. Nach der Marinierzeit noch für 1 bis 2 Stunden die Zimmertemperatur annehmen lassen, gut abtupfen und ab auf den Grill.
Würzig-scharfe Marinade
Unser Tipp für köstliche-marinierte Spare-Ribs, Hühnchen oder auch Zucchini- oder Auberginenscheiben.
Zutaten:
- 3 EL Byodo Chili-Paprika Sauce
- 3 EL Byodo Tomaten Ketchup
- 1/2 EL Paprika-Pulver, scharf
- 1/2 EL Paprika-Pulver, süß
Das Grillgut nach dem Marinieren gut abtupfen und während des Grillvorgangs mehrmals vorsichtig mit der Restmarinade bepinseln.
Fruchtige Mango-Balsamico-Marinade
Süße Frische von sonnengereiften Mangos kombiniert mit der feinen Säure von Balsamico-Essig: unsere fruchtige Mango-Balsamico-Marinade eignet sich ideal für Fisch wie zarte Lachsfilets oder aber auch für Gemüsespieße.
Zutaten:
- 30g Byodo Mango-Balsamico-Senf
- 1 EL Byodo Brat-Olive Mediterran
- 1 TL Honig
- 1/2 TL Byodo Premium Meersalz, feinkörnig
Die Zutaten verrühren und den Fisch wie beispielsweise einen Lachs damit bestreichen. Abgedeckt im Kühlschrank 30 Minuten marinieren lassen. Den Grill anheizen und den Rost mit etwas Bratöl bestreichen. Dann den Fisch von beiden Seiten grillen, dabei einmal wenden.
Basilikum-Zitronen-Marinade
Die frische Basilikum-Zitronen-Marinade empfehlen wir besonders zum Marinieren von Gemüse wie Paprika, Zucchini, Champignons, Tomaten oder Zwiebeln. Zudem eignet sich die zitronige Marinade auch hervorragend für leichtes Fleisch wie Hähnchenbrust oder Fisch wie Lachsfilets oder Garnelenspieße. Auch Tofu schmeckt mit dieser Marinade herrlich aromatisch.
Zutaten:
- 125 g Byodo Pesto alla Genovese
- Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 60 ml Byodo Brat-Olive Mediterran
- 15 g frische Basilikumblätter, gehackt
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Die Zutaten vermischen und gut umrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig kombiniert sind. Das Grillgut wie beispielsweise in mundgerechte Stücke geschnittenes Gemüse großzügig mit der Marinade bestreichen und für einen intensiveren Geschmack für mindestens 30 Minuten oder länger im Kühlschrank marinieren lassen.
Die göttliche Grillsauce "Byodo Style"
Dieser Allrounder ist ein echter Profi-Tipp unserer Köchin Sabine aus der hauseigenen Bio-Genussküche. Er lässt sich sowohl als Dip und Grillsauce als auch als Marinade für jedes Grillgut verwenden. Zudem hat Sabine den göttlichen Byodo Allrounder vegan kreiert, sodass dieser auch zu jeglichen veganen Grillideen ideal passt.
Zutaten:
- 5 Stück Knoblauchzehen
- 250 g Bratöl Klassik
- 150 g Byodo Tomatenmark Doppelfrucht
- 50 g Byodo Senf, mittelscharf
- 150 g Byodo Barbecue Sauce
- 200 g Agavendicksaft
- 1 EL Byodo Condimento Bianco
- 1 EL Sojasauce
- 3 TL Byodo Chili-Paprika Sauce
- 1 TL Byodo Premium Meersalz, feinkörnig
- 5 TL Kräuter der Provence
- Pfeffer, frisch gemahlen
- Cayenne Pfeffer
- Paprika, gemahlen edelsüß
Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. In einer großen Schüssel mit allen weiteren Zutaten mithilfe von einem Schneebesen vermengen. Nochmal mit den Gewürzen abschmecken und schon kann die Sauce zum Grillen, Marinieren oder Dippen verwendet werden. Noch intensiver schmeckt sie, wenn sie über Nacht im Kühlschrank steht, damit die Aromen sich noch besser entfalten können.
Falls Du die Grillsauce nicht beim ersten Grillabend aufbrauchen kannst, hält sich die Sauce im Kühlschrank auch noch einige Wochen. Zudem kannst Du die Sauce auch bequem einfrieren.
Entdecke unsere Feinkost Saucen!
Wer liebt sie nicht beim Grillen? Die köstliche Saucen-Vielfalt und selbstgemachten Dips. Ob herrlich-würzig, lecker fruchtig oder eher süßlich – sie sind ideal zu Fleisch, Gemüse, Grillkäse und natürlich zum Dippen für das Brot. Erlebe Deinen perfekten Grillmoment mit unseren köstlichen Feinkost Saucen!
Zu unserer Saucen-Vielfalt
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Praktische Tipps für die Küche
Tipps, Tricks und Methoden zur optimalen Zubereitung und Haltbarmachung von Lebensmitteln
In der Küche zu glänzen, bedeutet nicht nur, köstliche Gerichte zu zaubern, sondern auch das Beste aus den Zutaten herauszuholen und ihre Haltbarkeit zu maximieren. Es ist wichtiger denn je, effizient und nachhaltig mit Lebensmitteln umzugehen. Dabei helfen Dir unsere Tipps zur Zubereitung und Haltbarmachung von Lebensmitteln.
Zubereitungsmethoden
In der Küche gibt es unendlich viele Möglichkeiten, Lebensmittel in genussvolle Gerichte zu verwandeln und ihre Aromen zu intensivieren. Lass Dich von unseren Tipps inspirieren und perfektioniere Deine Kochkünste.
Haltbarmachen
Haltbarmachen ist mehr als nur eine Methode – es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Frische und den Geschmack von Lebensmitteln auf natürliche Weise über lange Zeit zu bewahren. Das Tolle am Haltbarmachen ist, dass der volle Geschmack der Lebensmittel bewahrt wird und Du jederzeit auf den Vorrat an haltbar gemachten Lebensmitteln zurückgreifen kannst.
Frittieren
Beim Frittieren wird das Kochgut in viel heißem Fett schwimmend „gebacken“. Dadurch entstehen Röststoffe und eine Bräunung des Lebensmittels. Fett wirkt als Geschmacksträger, wodurch Frittiertes besonders köstlich schmeckt.
Welches Fett oder Öl sollte ich verwenden?
Da die frittierten Speisen je nach Größe der Oberfläche einen Teil des Fettes aufnehmen – das daher mitverzehrt wird – sollte es sich um ein hochwertiges Bio-Öl handeln. Es empfehlen sich besonders hocherhitzbare Öle wie z. B. die ökologischen Byodo Bratöle. Die sehr milden Bio-Bratöle Klassik und Raps geben kaum Eigengeschmack an das Frittiergut ab. Dagegen unterstreichen die Brat-Olive Mediterran oder das Bratöl mit Sesamöl die Lebensmittel bewusst mit feinen Noten von Olivenöl bzw. Sesam. Das Bratöl Raps überzeugt außerdem mit einem besonders hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren.
Wie frittiere ich richtig?
Am bequemsten lassen sich frittierte Speisen in der Fritteuse zubereiten. Alternativ eignet sich auch ein tiefer Topf in Kombination mit einem Küchenthermometer.
Das Öl wird langsam auf eine Temperatur von 160 – 175 °C erhitzt und sollte 180 °C nach Möglichkeit nicht überschreiten. Das Frittiergut sollte trocken sein und lose Krümel z. B. von der Panade sollten zuvor abgeschüttelt werden, damit sich diese nicht im Frittierfett ansammeln. Das Lebensmittel muss genug Platz zum Schwimmen haben, daher sollte nicht zu viel auf einmal in das Frittierfett gegeben werden. Dadurch würde sich außerdem die Temperatur des Fettes stark reduzieren und das Frittierergebnis wäre nicht optimal.
Was lässt sich frittieren?
Neben Fleisch und Fisch werden vor allem Gemüsestücke frittiert – das bekannteste Lebensmittel sind die Pommes Frites. Auch süßen Speisen wie Quarkbällchen, Krapfen oder anderem Schmalzgebäck verleiht das Frittieren den typischen Geschmack. Als köstliches Topping für verschiedenste Gerichte eignen sich auch frittierter Grünkohl, frittierte Zucchiniblüten oder hauchdünne und frittierte Gemüsestreifen.
Was mache ich nach dem Frittieren mit dem Öl?
Das Frittierfett kann mehrfach wiederverwendet werden. Wurde zum Frittieren ein hochwertiges Öl verwendet, wird dieses nach dem Abkühlen einfach durch ein feines Sieb gegossen, um Rückstände der frittierten Lebensmittel zu entfernen. Anschließend kann es zurück in die Flasche gefüllt und für den nächsten Frittiervorgang erneut verwendet werden. Lebensmittel mit starkem Eigengeschmack werden diesen auch an das Frittier-Öl abgeben und beeinflussen somit, wie häufig bzw. wofür das Fett wiederverwendet werden kann.
Alternativ kann einmal zum Frittieren benutztes Fett oder Bratöl auch wie gewöhnlich zum Braten und Kochen benutzt und so allmählich aufgebraucht werden.
Quelle: Frittierempfehlungen von DGF
Unsere Rezept-Tipps
Vorsicht – heiß & köstlich! Probieren Sie die knusprigen Zwiebelringe in Bierteig gebacken aus unserem Rezept „Bayerische Tapas“ oder die frittierten Falafel.
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Kochen
Unter Kochen versteht man das Garen in Flüssigkeit, wobei die Temperatur beim Siedepunkt (Wasser 100 °C) liegt. Es kann auch in Fleisch- oder Gemüsebrühe gekocht werden. Zum Kochen eignen sich fast alle Lebensmittel.
Kalt- oder Heißansatz beim Kochen?
Das zu kochende Gut wird entweder kalt angesetzt, also in die kalte Flüssigkeit eingegeben und zusammen bis zum Siedepunkt erwärmt, oder in die schon kochende Flüssigkeit eingegeben (Heißansatz).
Beim Kaltansatz werden die Geschmacks- und Inhaltsstoffe des Gutes ausgelaugt, sie gehen also in die Garflüssigkeit über. Diesen Vorgang wendet man z.B. zur Herstellung von Fleisch oder Gemüsebrühen, Fonds oder Jus an.
Beim Heißansatz wird das Kochgut in die kochende Flüssigkeit eingesetzt, mit dem Ziel, die Poren des Fleisches oder des Gemüses schnell zu schließen.
Beim Kochen selbst unterscheidet man das sprudelnde Kochen, z.B. beim Kochen von Nudeln und das Simmern, d.h. Kochen ohne große Dampfblasen zum schonenden Fertiggaren des Gutes.
Was unterscheidet das Blanchieren vom Kochen?
Eine Sonderform ist das Blanchieren, bei dem das Gut – meist Gemüse – nur kurze Zeit in das kochende Wasser eingelegt wird, um bestimmte Mikroorganismen oder Enzyme zu beeinflussen und so Verfärbungen oder den Verderb zu verhindern.
Es ist meist eine Vorbehandlung, das Gut wird anschließend weiterverarbeitet.
Unsere Rezept-Tipps
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Vegetarisch
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Mittel
Vegetarisch
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Vegetarisch
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Vegetarisch
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Vegetarisch
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Vegan
45 min.
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Vegan
25 min.
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Vegan
60 min.
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Dünsten
Sehr ähnlich dem Kochen wird in Flüssigkeit z.B. in Gemüsebrühe oder Wein gedünstet, allerdings in sehr wenig Flüssigkeit, oft mit Zugabe von Fett. Das Dünsten ist eine sehr schonende, gesunde Zubereitungsmethode.
Wie funktioniert Dünsten?
Dabei wird wenig Flüssigkeit mit Zugabe von etwas Fett in einem Topf bis zum Siedepunkt erhitzt, das zu garende Gut eingelegt und im geschlossenen Behälter entweder auf dem Herd oder im Backofen fertiggegart.
Auch in Alufolie wird oft gegart z.B. Fisch oder Fleisch. Bei dieser Methode können auch beigegebene Kräuter und Gewürze gut in das Gargut einziehen.
Welche Lebensmittel können gedünstet werden?
Dünsten eignet sich besonders gut für empfindliche Lebensmittel wie Gemüse, Fisch oder zartes Fleisch. Es ermöglicht, ihre natürlichen Aromen und Nährstoffe zu bewahren, während sie schonend gegart werden.
In die Flüssigkeit zu den garenden Lebensmitteln kannst Du auch Kräuter, Gewürze, Zitronenzesten oder andere Aromen hinzufügen, um den Geschmack der Lebensmittel zu unterstreichen.
Pochieren (Garziehen)
Das Pochieren ist ein schonendes Garverfahren, bei dem die Lebensmittel in Flüssigkeit bei niedriger Temperatur gegart werden. Das Gut wird bei unter 100 °C in die Flüssigkeit eingelegt und soll etwa bei dieser Temperatur gehalten werden.
Welche Lebensmittel eignen sich zum Pochieren?
Gerade für empfindliche Lebensmittel wie Fisch, Knödel, Würste, Geflügel, Früchte und Eier ist Pochieren eine gute Methode, um die Struktur zu erhalten.
Wie pochiere ich ein perfektes Ei?
Um ein pochiertes Ei zuzubereiten, sollte Wasser in einem Topf mit einem Schuss Essig zum Simmern gebracht, ein Strudel im Wasser geformt und das Ei darin vorsichtig pochiert werden, bis das Eiweiß fest, aber das Eigelb noch weich ist. In unserem Rezept „Schaumsuppe vom Bärlauch mit pochiertem Ei“ erfährst Du von Sternekoch Alex Huber, wie ein perfekt pochiertes Ei zubereitet wird und auf was dabei geachtet werden soll.
Welche Flüssigkeit kann beim Pochieren verwendet werden?
Für herzhafte Gerichte kann Wasser mit etwas Essig, Weißwein oder Brühe verwendet werden, um den Geschmack zu verbessern. Für süße Gerichte kann Wasser mit Zucker, Zitronensaft oder Fruchtsaft aromatisiert werden.
Können mehrere Lebensmittel gleichzeitig pochiert werden?
Ja, es können mehrere Lebensmittel gleichzeitig pochiert werden, solange sie ähnliche Garzeiten haben. Achte jedoch darauf, genügend Platz im Topf zu lassen, damit sich die Lebensmittel frei bewegen können.
Wie kann ich verhindern, dass die Lebensmittel beim Pochieren auseinanderfallen?
Verwende frische und qualitativ hochwertige Lebensmittel und pochiere sie sanft bei niedriger Temperatur. Achte darauf, dass die Flüssigkeit nicht zu stark kocht, um ein Zerfallen der Lebensmittel zu vermeiden.
Braten, Backen
Beim Braten wird das Gut bei hohen Temperaturen angebraten und dann entweder auf dem Herd oder im Backofen fertig gegart. Gebacken wird im Ofen trocken bei Temperaturen bis zu 250 °C.
Was sollte beim Braten beachtet werden?
Vor allem Fleisch sollte bei hohen Temperaturen angebraten werden. Dabei karamellisieren die Proteine auf der Fleischoberfläche und geben dem Fleisch die röstige, wohlschmeckende Kruste. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 180 °C bis über 200 °C.
Diese Methode wird auch bei weiteren eiweißreichen Lebensmitteln wie Fisch angewandt – aber auch bei Gemüse. Beim Fleisch wird nach dem Anbraten die Temperatur stark reduziert und das Gut bei niedriger Temperatur im Ofen langsam fertig gebraten. So erhält man zarte und saftige Braten.
Was sollte beim Backen beachtet werden?
Gebacken werden neben Kuchen und Brot auch Pasteten, Aufläufe, Kartoffeln, Soufflés, Blätterteiggerichte, Pizzas und Plätzchen.
Beim Backen im Ofen entsteht eine braune Oberfläche (Kruste). Der im Gargut enthaltene Zucker karamellisiert, wodurch die wohlriechenden und wohlschmeckenden Aromen freigesetzt werden.
Unsere Rezept-Tipps
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Mittel
Vegan
Sautieren
Sautieren ist eine schnelle Garmethode, bei der kleingeschnittene Lebensmittel in einer heißen Pfanne mit wenig Fett bei hoher Hitze gebraten werden. Durch geschicktes Schwenken der Pfanne wird das Gut ständig gewendet und auf den Punkt gegart. Es eignet sich besonders gut für dünn geschnittenes Fleisch, Gemüse und Meeresfrüchte.
Auch im Wok werden auf diese Art und Weise Fleisch und Gemüsestücke gegart. Dabei wird die besondere Form des Woks optimal ausgenutzt, dessen Temperaturzonen von sehr heiß in der Mitte bis zu fast lauwarm am Rand reichen.
Welches Fett sollte beim Sautieren verwendet werden?
Hitzebeständige Fette wie unsere hocherhitzbaren Bratöle oder Butter sollten verwendet werden. Das Fett sollte jedoch nicht zu stark erhitzt werden, um ein Verbrennen zu vermeiden.
Wie verhindere ich, dass die Lebensmittel beim Sautieren anhaften oder verbrennen?
Stelle sicher, dass die Pfanne und das Fett heiß genug sind, bevor du die Lebensmittel hinzufügst. Zudem sollte das Gut in kleinen Portionen angebraten werden, um eine Überfüllung der Pfanne zu vermeiden und die Pfanne sollte regelmäßig geschwenkt werden.
Welche Gewürze und Aromen eignen sich am besten zum Sautieren?
Zum Sautieren eignen sich Kräuter, Gewürze, Knoblauch, Ingwer oder auch Zitruszesten ideal und können einfach in die Pfanne gegeben werden. Jedoch sollten die Gewürze erst zum Ende des Garvorgangs hinzugefügt werden, um ein Verbrennen zu vermeiden.
Rösten
Rösten ist eine trockene Garmethode, bei der Lebensmittel im Ofen oder in der Pfanne bei hohen Temperaturen (bis 300 °C) ohne Beigabe von Fett gegart werden. Ständiges Bewegen verhindert das Anbrennen. Beim Rösten entstehen aromatische Röststoffe. Häufig geröstet werden Nüsse, Gemüse, Samen, Brot, Fleisch oder auch Kaffeebohnen.
Welche Temperatur sollte beim Rösten erreicht werden und wie lange sollten Lebensmittel geröstet werden?
Die genaue Temperatur hängt von den Lebensmitteln ab, die geröstet werden sollen. Im Allgemeinen liegt die Rösttemperatur aber zwischen 175°C und 220°C, wobei höhere Temperaturen für kürzere Garzeiten und knusprigere Ergebnisse sorgen.
Auch die Garzeit variiert je nach Art und Größe der Lebensmittel. Es ist wichtig, die Lebensmittel regelmäßig zu überprüfen, zu bewegen und umzudrehen, um sicherzustellen, dass sie gleichmäßig geröstet werden.
Welche Gewürze und Aromen eignen sich am besten beim Rösten?
Kräuter, Öl oder sogar Honig und Ahornsirup können beim Rösten problemlos eingesetzt werden. Jedoch sollten sie erst gegen Ende des Röstvorgangs hinzugefügt werden, um ein Verbrennen, insbesondere der Gewürze zu vermeiden.
Schmoren
Beim Schmoren kommt eine Kombination aus Braten und Kochen/Dünsten zum Einsatz. Das Gut wird erst angebraten und dann weiter gekocht bzw. gedünstet. Das Fertigkochen geschieht meist im Ofen, wobei dem Gut so viel Flüssigkeit (Wasser, Brühe oder Wein) zugesetzt wird, dass es etwa halb bedeckt ist.
Es eignet sich besonders gut für zähe Fleischstücke wie Rindfleisch, Schweinefleisch oder Geflügel (Schmorbraten, Rouladen) als auch für Gemüse wie Rotkohl, Wirsing oder Wurzelgemüse.
Welche Art von Kochgeschirr sollte ich zum Schmoren verwenden?
Ideal ist ein Schmortopf oder ein Bräter mit einem dichten Deckel, der eine langsame und gleichmäßige Wärmeverteilung ermöglicht. Der Topf sollt auf jeden Fall groß genug sein, um die Lebensmittel in einer einzigen Schicht aufzunehmen.
Zum Einsatz kommt auch oft eine Braisière, das ist eine gusseiserne Pfanne mit Deckel, die auch gut zum Dämpfen verwendet werden kann.
Welche Flüssigkeit sollte beim Schmoren verwendet werden und wie lange sollte geschmort werden?
Zum Schmoren kann Brühe, Wein, Bier, Tomatensauce oder einfach Wasser verwendet werden. Die Flüssigkeit sollte das Schmorgut jedenfalls etwa zur Hälfte bedecken.
Die Garzeit hängt natürlich von der Art und Größe des Schmorguts ab. Während zähes Fleisch mehrere Stunden geschmort werden kann, wird Gemüse oft in weniger als einer Stunde zart. Es ist wichtig, das Schmorgut regelmäßig zu überprüfen und zu wenden, um sicherzustellen, dass es gleichmäßig gegart wird. Gewürze wie Kräuter, Knoblauch oder Zwiebeln sollte zu Beginn des Garvorgangs hinzugefügt werden, um den Geschmack zu intensivieren.
Was unterscheidet das Poelieren von Schmoren?
Eine Sonderform ist das Poelieren dabei ist der Schmorvorgang umgedreht. Zuerst wird gedünstet und zum Ende der Garzeit wird der Deckel geöffnet und bei höherer Temperatur Gebraten oder im Backofen gegrillt. Das Verfahren wird auch „Hellbraundünsten“ genannt. Es wird gerne bei der Zubereitung von Geflügel angewandt. Die Haut wird so knusprig ohne dass das Fleisch zu sehr austrocknet.
Einfrieren
Beim Einfrieren bleiben die Geschmacks- und Nährstoffe der Lebensmittel sehr gut erhalten. Doch auch eingefrorene Lebensmittel sind nicht ewig haltbar. Die Prozesse sind nur verlangsamt. Diese Methode kostet sowohl beim Einfrieren als auch bei der Lagerung Energie.
Welche Lebensmittel eignen sich zum Einfrieren?
Eine Reihe von Lebensmittel eignen sich nicht gut zum Einfrieren, z.B. Blattsalate, Tomaten und Gurken, Radieschen, Rettich und rohe Zwiebeln, verschiedene Obstsorten wie Bananen und Äpfel, Joghurt, Quark- und Cremetorten, auch Obstkuchen mit Guss.
Als Faustregel gilt, je wasserhaltiger Obst oder Gemüse ist, desto eher sollte auf Einfrieren verzichtet werden. Beim Einfrieren mit haushaltsüblichen Kühlschränken bilden sich lange Eiskristalle, die die Zellwände durchstoßen. Aus diesem Grund tritt beim Auftauen Wasser aus und das Gut wird „matschig“.
Was ist ein Gefrierbrand?
Es kann sich im Laufe der Lagerzeit der sogenannte Gefrierbrand entwickeln, welcher die Qualität deutlich verschlechtert bzw. das Produkt ungenießbar macht. Gefrierbrand bezeichnet das Auftreten ausgetrockneter Randschichten bei tiefgefrorenen Lebensmitteln. Sie sind meistens weiß bis grau-braun verfärbt. Gefrierbrand bildet sich vorrangig an Stellen, die Frischluft ausgesetzt sind, vor allem verursacht durch eine undichte Verpackung. Der Name stammt von der Ähnlichkeit mit tatsächlich verbrannten Stellen.
Wie friert man richtig ein?
Das Gefriergut sollte möglichst schockgefrostet werden, das würde einer Temperatur von mindestens -24 °C entsprechen. Verfügt das Gefriergerät über keine entsprechende Funktion, sind auch die in der Regel üblichen -18 °C noch ausreichend, weniger sollte es aber nicht sein.
Eine sinnvolle Beschriftung des Gefriergutes ist sehr wichtig. Am Besten versehen Sie die jeweiligen Lebensmittel gleich mit einem Haltbarkeitsdatum und einer Bezeichnung, damit man nicht den Überblick verliert. Als Grundregel gilt: bei sehr fetthaltigen Lebensmittel nicht mehr als 6 Monate bei allen anderen nicht mehr als 18 Monate zu überschreiten.
Da Fett weniger gut friert, wird es auch beim Einfrieren nach einer gewissen Zeit ranzig.
Welche Verpackung ist sinnvoll?
Das Gefriergut sollte immer so verpackt sein, dass sich keine Eiskristalle auf den Lebensmitteln bilden können, die den gefürchteten Gefrierbrand verursachen. Wählen Sie also eine möglichst eng anliegende und dichte Verpackung. Es gibt dafür spezielle Gefriertüten und Gefrierbehälter.
Wer eine Haushaltsvakuummaschine besitzt kann diese hier gut einsetzen.
Unsere Tipps:
- Erdbeeren erst einzeln auf einem Blech vorfrosten und anschließend in Gefrierbeutel geben, so bleiben sie schön in Form, werden nicht matschig und sind einzeln entnehmbar.
- Bestimmte Gemüsesorten müssen vor dem Einfrieren blanchiert werden, das heißt kurz ins kochende Wasser geben und dann abtropfen lassen (z.B. Grüne Bohnen).
- Im Sommer lassen sich frische Kräuter für den Winter einfrieren. Gereinigt und getrocknet werden sie luftdicht verpackt und eingefroren.
- Eine andere Methode ist das Einfrieren mit Hilfe von Eiswürfelbehältern. Dazu die sauberen, trockenen Kräuter klein schneiden, in die Fächer der Eiswürfelschale füllen, mit Wasser aufgießen und einfrieren. Anschließend in einen Gefrierbeutel umfüllen. So können sie jederzeit portionsweise entnommen werden.
- Wer Fonds oder Jus herstellt, kann diese ebenfalls in Eiswürfelbehältern einfrieren, zur portionsweisen Verwendung. Beschriftung nicht vergessen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Pökeln, Einsalzen
Auch starkes Einsalzen schützt Lebensmittel vor dem Verderben. Das Salz entzieht den Lebensmitteln bei dieser Methode das Wasser. Und ohne Wasser haben Fäulnisbakterien und Schimmelbildung keine Chance. Vor allem Fleisch wird auf diese Art und Weise haltbar gemacht.
Welches Salz sollte beim Einsalzen verwendet werden?
Bei industriell gepökeltem Fleisch wird das sogenannte Nitritpökelsalz verwendet, welches durch seine spezielle chemische Zusammensetzung die Vermehrung von Bakterien verhindert und gleichzeitig das Fleisch optisch ansprechend rot färbt. Durch Reaktion der Nitrite mit Aminosäuren können sich jedoch Nitrosamine bilden, die im Verdacht stehen krebserregend zu sein. Daher wird im Biobereich dem Einsalzen mit reinem Bio-Meersalz von Byodo der Vorzug gewährt.
Die eingesalzenen Lebensmittel sind im Geschmack so salzig, dass sie vor dem Verzehr oft erst gewässert werden müssen. Andererseits kann das Salz Aromen, zum Beispiel von Kräutern, binden und es eignet sich gut als schnelle Würze für Suppen, Saucen, usw.
Wie salzt man richtig ein?
Die zwei Hauptverfahren im privaten Bereich sind das Trocken- und das Nassverfahren.
Beim Trockenverfahren wird z.B. das Fleisch mit Salz eingerieben und lagenweise eingelagert. Etwa einmal pro Woche umschichten. Die Gewebeflüssigkeit wird aufgesogen und es entsteht eine Eigenlake in der das Fleisch bis zu 6 Wochen reift. Dieses Verfahren dauert zwar sehr lange, hat aber den höchsten Haltbarkeitseffekt.
Für 200 g frische Kräuter benötigen Sie 40 g Salz. Die Kräuter werden gewaschen, getrocknet und mit dem Salz vermengt. Die Mischung fest in kleine Schraubgläser drücken, verschließen und kühl und dunkel lagern. Ähnlich funktioniert auch die Milchsäuregärung bei der Herstellung von Sauerkraut oder eingesalzten Bohnen. Hier verwendet man 20 g Salz pro kg.
Beim Nassverfahren wird das Fleisch in eine vorgefertigte Salzlake eingelegt. Je nach Rezept und verwendetem Lebensmittel wird eine 3-20%ige Salzlake verwendet. Käse benötigt weniger Salzgehalt als Fleisch. Der Salzgehalt der Lake und das Zellwasser des eingelegten Gutes gleichen sich immer mehr an, bis die Salzkonzentration auf gleichem Niveau liegt. Dieser Vorgang geht etwa um ein Drittel schneller als beim Trockenverfahren.
Gläser mit Schraubdeckeln oder Bügelverschlüssen, aber auch Steinguttöpfe eignen sich gut zum Einlagern.
Welche Lebensmittel können eingesalzt werden?
Fleisch (Pökeln) und Fisch. Salzhering oder auch Matjes, Sardellen und Sprotten. Im Süddeutschen wird so auch das leckere Surfleisch hergestellt.
Auch Kräuter eignen sich zum Einsalzen. Milchsaures Gemüse, wie Sauerkraut und Grüne Bohnen, wird ebenfalls durch Einsalzen hergestellt. Ebenso Wurzelgemüse, mit dem sich später Saucen und Suppen verfeinern lassen.
Einlegen in Salzlake lassen sich auch Kapern, Oliven, Peperoni, Gemüse mit Kräutern und Gewürzen oder Käse.
Trocknen
Der Entzug von Feuchtigkeit, das Trocknen, ist eines der ältesten Konservierungsverfahren.
Insbesondere die Lufttrocknung ist eine energiesparende Konservierungsform für Lebensmittel. Dabei wird den Lebensmitteln unter normalen Lufttemperaturen und ohne eine zusätzliche Wärmezufuhr Wasser entzogen. Man bezeichnet das Verfahren auch als Dörren. Optimal getrocknete Früchte besitzen etwa 13-14% Restfeuchte. Bakterien verdursten, sobald der Wassergehalt unter 35% sinkt, vielen Schimmelpilzen wird erst bei 14% der Garaus gemacht. Aber auch in einem Bereich von etwa 20-25% Restfeuchte bleiben die Lebensmittel eine längere Zeit haltbar und verderben bzw. verschimmeln wesentlich langsamer.
Der Geschmack bleibt erhalten und verstärkt sich teilweise sogar.
Wie trocknet man richtig?
Die Lebensmittel werden auf einem Gitter oder einem Lattenrost ausgebreitet oder an Bindfäden gebunden und an warmen Tagen geschützt vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung der zirkulierenden Luft ausgesetzt.
Der verwendete Lattenrost wurde früher als Darre bezeichnet, daher auch die Bezeichnung „dörren“. Ein luftiger sauberer Speicher oder auch die Fläche über einem Kachelofen eignen sich gut zum Trocknen. Eine weniger ökologische Methode ist das Dörren im Backofen bei max. 50 °C mit Umluft. Die Restwärme nach dem Backen oder Braten wiederum lässt sich gut ausnutzen.
Es gibt auch spezielle Dörrautomaten zu kaufen, die zu Preisen unter 100 € ebenfalls zufriedenstellende Ergebnisse liefern.
Was eignet sich besonders zum Trocknen?
Kräuter, Pilze, Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen), Obst (Apfelringe, Rosinen, Zwetschken, Feigen, usw.), Getreide.
Natürlich eignet sich auch Fleisch und Fisch gut zum Trocknen. Bevor Sie jedoch dieses Experiment starten, sollten Sie sich unbedingt nähere Informationen einholen.
Unsere Tipps:Â
- Zum Dörren gut geeignet ist ein Metallfliegengitter vom Baumarkt, das auf einen einfachen Bilderrahmen gespannt wird.
- Kräuter bereits im Frühsommer dörren, wenn sie am aromatischsten sind.
- Wenn Obst im Freien gedörrt wird, durch ein Gitter oder Tuch von oben vor Insekten und Fliegen schützen.
Dämpfen
Beim Dämpfen handelt es sich um eine schonende Garmethode, bei der Lebensmittel über kochendem Wasser bzw. heißem Wasserdampf gegart werden, ohne direkt mit dem Wasser in Kontakt zu kommen. Neben der Zeitersparnis ist auch der Verlust an Vitaminen durch die kurze Garzeit vermindert, somit ist Dämpfen auch eine schonende Form des Garens.
Was muss beachtet werden?
Verwende für das Dämpfen einen Dampfeinsatz oder einen Dampfgarer, um die Lebensmittel über kochendem Wasser zu platzieren. Wichtig ist, dass beim Dämpfen der Kochtopf geschlossen wird, damit der Dampf gleichmäßig zirkulieren und nicht so schnell entweichen kann.
Eine Sonderform ist das Dämpfen im Schnellkochtopf. Durch den hermetisch geschlossenen Topf wird zusätzlich Druck erzeugt, der den Kochvorgang stark beschleunigt.
Welche Lebensmittel eignen sich am besten zum Dämpfen?
Dämpfen eignet sich besonders gut für Gemüse, Fisch oder Geflügel und sogar einige Arten von Desserts. Dabei ist entscheidend, Lebensmittel mit ähnlichen Garzeiten und -temperaturen zusammenzustellen, um eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten.
Wie kann ich verhindern, dass die Lebensmittel während des Dämpfens austrocknen?
Um zu verhindern, dass Lebensmittel während des Dämpfens austrocknen, ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu verwenden. Das Wasser im unteren Teil des Dampfgarers oder Topfs erzeugt Dampf, der die Lebensmittel umgibt und so das Austrocknen verhindert. Überprüfe auch während des Garvorgangs den Wasserstand und fülle bei Bedarf nach. Zudem verhindert eine kurze Garzeit das Austrocknen der Lebensmittel. Wenn Lebensmittel zu lange gegart werden, können sie austrocknen. Deshalb solltest Du dich an die empfohlenen Garzeiten für die jeweiligen Lebensmittel halten und sie nicht übermäßig lange dämpfen.