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Trocknen

Der Entzug von Feuchtigkeit, das Trocknen, ist eines der ältesten Konservierungsverfahren.

Insbesondere die Lufttrocknung ist eine energiesparende Konservierungsform für Lebensmittel. Dabei wird den Lebensmitteln unter normalen Lufttemperaturen und ohne eine zusätzliche Wärmezufuhr Wasser entzogen. Man bezeichnet das Verfahren auch als Dörren. Optimal getrocknete Früchte besitzen etwa 13-14% Restfeuchte. Bakterien verdursten, sobald der Wassergehalt unter 35% sinkt, vielen Schimmelpilzen wird erst bei 14% der Garaus gemacht. Aber auch in einem Bereich von etwa 20-25% Restfeuchte bleiben die Lebensmittel eine längere Zeit haltbar und verderben bzw. verschimmeln wesentlich langsamer.

Der Geschmack bleibt erhalten und verstärkt sich teilweise sogar.

 

Wie trocknet man richtig?

Die Lebensmittel werden auf einem Gitter oder einem Lattenrost ausgebreitet oder an Bindfäden gebunden und an warmen Tagen geschützt vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung der zirkulierenden Luft ausgesetzt.

Der verwendete Lattenrost wurde früher als Darre bezeichnet, daher auch die Bezeichnung „dörren“. Ein luftiger sauberer Speicher oder auch die Fläche über einem Kachelofen eignen sich gut zum Trocknen. Eine weniger ökologische Methode ist das Dörren im Backofen bei max. 50 °C mit Umluft. Die Restwärme nach dem Backen oder Braten wiederum lässt sich gut ausnutzen.

Es gibt auch spezielle Dörrautomaten zu kaufen, die zu Preisen unter 100 € ebenfalls zufriedenstellende Ergebnisse liefern.

 

Was eignet sich besonders zum Trocknen?

Kräuter, Pilze, Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen), Obst (Apfelringe, Rosinen, Zwetschken, Feigen, usw.), Getreide.

Natürlich eignet sich auch Fleisch und Fisch gut zum Trocknen. Bevor Sie jedoch dieses Experiment starten, sollten Sie sich unbedingt nähere Informationen einholen.

 

Unsere Tipps: 

  • Zum Dörren gut geeignet ist ein Metallfliegengitter vom Baumarkt, das auf einen einfachen Bilderrahmen gespannt wird.
  • Kräuter bereits im Frühsommer dörren, wenn sie am aromatischsten sind.
  • Wenn Obst im Freien gedörrt wird, durch ein Gitter oder Tuch von oben vor Insekten und Fliegen schützen.

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