Gemeinsam Freude schenken
Byodo spendet an Stiftung WeltKinderLachen
Engagement für Kinder in der Region
Auch in diesem Jahr verzichtete wir auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner:innen – und spendeten stattdessen an die Stiftung WeltKinderLachen.
Die Stiftung unterstützt seit 2006 Kinder und Jugendliche in den Landkreisen Altötting und Mühldorf, die in schwierigen Lebenssituationen Hilfe benötigen. Mit der Spende möchten wir die wertvolle Arbeit der Initiative stärken und Kindern vor Ort neue Perspektiven schenken.
„Freude und Wertschätzung sind Werte, die uns antreiben. Deshalb möchten wir mit unserer Weihnachtsaktion etwas an die Region zurückgeben“, erklärt Christina Brenninger, Pressesprecherin von Byodo.
Tradition und Plätzchen für ein Kinderlächeln
Neben der Unternehmensspende engagierten sich auch die Mitarbeitenden.
Beim traditionellen Byodo Plätzchen Essen sammelte das Team erneut Geschenke wie Spiele, Kuscheltiere und Kleidung für Kinder in der Region. So kamen in diesem Jahr mehr Päckchen zusammen als je zuvor – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Mitgefühl.
Seit über 40 Jahren stehen wir für bewussten Genuss, Verantwortung und Miteinander.
Wer selbst helfen möchte, kann die Stiftung WeltKinderLachen mit einer Spende unterstützen – für ein Lächeln, das bleibt.
Du möchtest mehr über unser soziales Engagement erfahren?
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Natürlich engagiert!
Bio-Projekte voller Herz und Engagement
Auch 2025 haben uns wieder zahlreiche großartige Bio-Projekte erreicht und jedes einzelne hat uns mit seinem Engagement für Natur, Tiere und nachhaltiges Handeln begeistert. Es wurde fleißig abgestimmt und wir freuen uns, unsere drei Gewinnerprojekte vorzustellen, die nicht nur kreative Ideen, sondern auch jede Menge Herzblut mitbringen.
Und das Beste: Die nächste Bewerbungsrunde läuft bereits! Weiter unten erfährst Du, wie Du dein Projekt einreichen kannst.
1. Platz: Von der Werkbank zum Kochtopf
Kreatives Gestalten, Handwerk und Naturerleben für Krippen- und Kindergartenkinder
Die Elterninitiative WerkstattKinder e.V. verbindet kreative, handwerkliche Arbeit mit Natur- und Ernährungsbildung für Krippen‑ und Kindergartenkinder. Das Vorhaben umfasst den Umbau der Küche zu einer kindgerechten Mitmachküche, die Durchführung einer Bio‑Werkstattwoche, eine Übernachtung auf einem Bio‑Bauernhof sowie die Anlage eines kleinen Bio‑Gartens. Ziel ist es, Kindern praktische Erfahrungen mit biologischen Lebensmitteln und handwerklicher Herstellung zu ermöglichen. Mit diesen Mitteln entstehen sichere Rahmenbedingungen für partizipatives Kochen und Lernen.
Wofür die Förderung genutzt wird:
- Küchenumbau (Induktionsherd, Kindersicherungen, ergonomische Arbeitsflächen)
- Materialien und Honorare für Workshops
- Transport‑ und Übernachtungskosten
- Gartenausstattung
So sieht’s vor Ort aus
Das Video gibt einen Einblick in die kreative Kinderwerkstatt und zeigt anschaulich, wie und wo die Förderung im Alltag der Kinder zum Einsatz kommt.
2. Platz: Da lachen ja die Hühner
Hühner für mehr Naturverständnis
Der Förderverein Bauernhoftiere bewegen Menschen e.V. betreibt einen Bioland‑Betrieb mit tiergestützter Pädagogik und bietet inklusive Hofführungen und Mitmachprogramme. Das projektorientierte Angebot richtet sich an Schüler:innen mit körperlichen Beeinträchtigungen und zielt auf jahresbegleitende Besuche ab, bei denen Hühnerhaltung, Tierwohl und Produktion von Futter Beispielcharakter haben. Pädagogische Inhalte umfassen artgerechte Haltung, Futterherstellung, Pflege, motorische Aktivierung und soziale Teilhabe. Durch regelmäßige, handlungsorientierte Teilhabe werden motorische, soziale und kognitive Kompetenzen gefördert; gleichzeitig werden Sensibilität für Tierwohl und nachhaltige Lebensmittelproduktion vermittelt.
Wofür die Förderung genutzt wird:
- Deckung der laufenden Kosten wie Teilnehmerbetreuung und Transport
- Materialien vor Ort
- Personelle Begleitung und organisatorische Umsetzung eines halbjährigen Besuchsprogramms
Vorstellung des Hühner-Projekts des Fördervereins
Andrea stellt im Video den Förderverein Bauernhoftiere bewegen Menschen e.V. vor und zeigt, welchen pädagogischen Mehrwert das Projekt „Da lachen ja die Hühner“ für die Kinder bietet.
3. Platz: Besser lern' mit Bio-Beeren
Vom Beet ins Glas: Schüler:innen entdecken Bio-Beeren und nachhaltige Ernährung
Die Freie Waldorfschule Lernort Nieperfitz ist auf einem Bauernhof verortet und verbindet schulische Lernerfahrungen mit direkter landwirtschaftlicher Praxis. Mit dem Projekt sollen rund 150 Bio-Beerensträucher gepflanzt werden, die Schüler:innen pflegen, ernten und zu Produkten wie Marmelade oder Fruchtleder verarbeiten. Dabei werden Anbau, Dünger- und Mulchtechniken sowie Verarbeitungsschritte vermittelt; Lehrkräfte erhalten Fortbildungen in Gartenpädagogik, um die Nachhaltigkeit des Angebots zu sichern. Ziel ist es, Ernährungsbildung und praktische Naturerfahrung zu verknüpfen und Schüler:innen Kompetenzen in Anbau, Verarbeitung und Wertschätzung biologischer Lebensmittel zu vermitteln.
Mit der Förderung werden ermöglicht:
- Erwerb der Pflanzen, Werkzeug und Erde
- Beschaffung von Verarbeitungsgeräten wie Thermomix und Dörrofen, Dörrfolien und Gläsern
- Fortbildungsangebote und Lehrmaterialien.
Einblicke in das Beeren-Projekt der Schulgemeinschaft
„Wir wollen besser lern‘ mit Bio-Beeren!“. Im Video stellen die Kinder der Freie Waldorfschule Lernort Nieperfitz gemeinsam mit ihren Lerhkräften das Projekt vor.
Jetzt für die neue Runde bewerben!
Euer Schulprojekt setzt sich für mehr Nachhaltigkeit, Bio-Ernährung oder Umweltbildung ein?
Dann macht mit bei unserer Förderung BioBegeistert! Wir unterstützen Projekte, die mit kreativen Ideen und Leidenschaft einen Unterschied machen.
BioBegeistert lebt durch Euer Engagement!
Das Beste daran? Nachdem wir eine Vorauswahl der eingereichten Bio-Projekte getroffen haben, gehen die besten Einsendungen in die Abstimmungsrunde – Du und Deine ganze Einrichtung dürft dann fleißig mit voten!
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Das sind unsere Nominierten!
Die Bewerbungsphase für unsere Förderung BIObegeistert 2025 ist nun abgeschlossen, und wir freuen uns, die insgesamt 28 Projekte vorstellen zu dürfen! Jedes dieser Projekte präsentiert sich hier mit seinen Ideen und seinem Engagement für Nachhaltigkeit und Bio. Jetzt liegt es an Dir, zu entscheiden, welches Projekt Deine Stimme verdient. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält eine Förderung von bis zu 5.000€ von Byodo! Der zweite Platz wird mit 3.000€ belohnt und der dritte Platz erhält 2.000€.
Entdecke die inspirierenden Ideen und hilf mit Deiner Stimme, einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltigere Welt zu leisten.
Nominierte Projekte:
Freie Schule Unterneukirchen
Projekt: Bewusst essen, genießen und wachsen
Die Freie Schule Unterneukirchen ist eine junge Schule im Aufbau, die auf gemeinschaftliches Lernen und individuelle Förderung setzt. Neben klassischen Lerninhalten spielt bei ihr das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle – sowohl im Unterricht als auch im täglichen Miteinander. Mit dem Projekt „Bewusst essen, genießen und wachsen“ möchte die Schule Kindern die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Natur und Gesundheit erlebbar machen. Die Schüler*innen beschäftigen sich dabei in mehreren Schritten mit Lebensmitteln – vom Anbau bis zur Zubereitung. Sie lernen, wie Gemüse wächst, welche Bedeutung regionale und biologische Produkte haben und wie man sie zu gesunden, leckeren Mahlzeiten verarbeitet. Gemeinsam wird gegärtnert, gekocht und gegessen. So entsteht ein Bewusstsein dafür, wie eng unser Essen mit Umwelt, Klima und Wohlbefinden verbunden ist. Die Förderung wird gezielt eingesetzt, um Exkursionen zu Bauernhöfen zu finanzieren, ein von Kindern gestaltetes Kochbuch drucken zu lassen, ökologische Zutaten für Praxis einheiten zu beschaffen sowie die Ausstattung des Schulgartens zu verbessern. Mit Mitteln für ein Gewächshaus, Gartentechnik und Baumaterial für weitere Beete wird die praktische Lernumgebung nachhaltig gestärkt. Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern dauerhaft Lust auf bewusste Ernährung zu wecken und handlungsorientierte Kompetenzen zu fördern.
Ausbildungsverband Rhöner Lebensmittel e.V.
Projekt: KochAG in der Ganztagsbetreuung: Essen retten – Leben retten
Der Ausbildungsverbund Rhöner Lebensmittel ist ein regional verankerter Anbieter für Gemeinschaftsverpflegung, der Kostendeckung mit hoher Produktqualität und sozialer Verantwortung verbindet. Das Projekt „KochAG – Essen retten, Leben retten“ bringt Kinder der Ganztagsbetreuung in direkten Kontakt mit Lebensmittelherkunft, Zubereitung und Wertschätzung. Teilnehmende erfahren, wie Gerichte geplant, portionsgenau bestellt und nachhaltig zubereitet werden, und lernen einfache Techniken der Lebensmittelverarbeitung kennen. Pädagogisch verknüpft das Angebot Ernährungsbildung mit sozialen Zielen: Wertschätzung für Lebensmittel, Vermeidung von Verschwendung und Orientierung für Berufe in der Gemeinschaftsverpflegung. Die Fördermittel werden eingesetzt, um Arbeitsstunden für die Durchführung der Kochangebote zu finanzieren, Bio Zutaten für die Praxisversuche zu beschaffen und notwendige Küchengeräte zu erneuern oder anzuschaffen. Damit lassen sich Workshops systematisch anbieten, Qualität und Nachhaltigkeit der Verpflegung erhöhen und Kindern praktische, berufsrelevante Kompetenzen vermittelt werden.
Verein SozialÖkologie
Projekt: Sommerbackstube: BioBackstube trifft Hoferfahrung
Der Verein SozialÖkologie erweitert sein Bildungsangebot durch die „Sommerbackstube“, ein außerschulisches Lernformat, das Backhandwerk und Hoferfahrung verbindet. Kinder erleben den Weg vom Korn zum Brot: Vom Feld über das Mahlen bis zum Backen im Holzofen und dem gemeinsamen Verzehr. Das Angebot fördert Verständnis für regionale Wertschöpfung, ökologische Produktion und handwerkliche Fertigkeiten. Die Förderung ermöglicht die Finanzierung pädagogischer Honorare, Hofnutzungsgebühren und technischer Leihgeräte wie eines professionellen Backofens sowie Verbrauchsmaterialien für die Durchführung. Fahrtkosten und organisatorische Vorbereitungen sind ebenfalls eingeplant. Durch die Mittel wird ein mehrtägiges, inklusives Bildungsformat realisiert, das Kindern praktische Kompetenzen, sensorische Erfahrungen und ein nachhaltiges Verhältnis zu Lebensmitteln vermittelt.

BRK Naturkita Leesten
Projekt: Anlage von Hochbeeten, Acker, Blumenwiese, Kompost und Nisthilfen
Die BRK Naturkita Leesten betreibt ein großes Außengelände am Waldrand und legt besonderen Wert auf naturnahe, ganzjährige Bildungsangebote. Mit dem Projekt sollen Hochbeete erweitert, ein Kartoffel und Getreideacker angelegt, eine Blumenwiese eingezäunt und Nisthilfen sowie Insekten Tränken installiert werden. Ziel ist es, Biodiversität, Kreislaufwirtschaft und Lebensmittelbildung in den Alltag der Kinder zu integrieren. Die Förderung wird gezielt für Baumaterialien, hochwertige Bio Erde, torffreie Substrate, Bio Saatgut, Zaunmaterial und Nisthilfen verwendet sowie für zusätzliche Kompoststellen und kleine Gläser zur Abfüllung selbst hergestellter Produkte wie Löwenzahnhonig. Dadurch entstehen dauerhaft nutzbare Lernorte, in denen Kinder Aussaat, Pflege, Ernte und Verarbeitung praktisch erfahren, Verständnis für ökologische Zusammenhänge entwickeln und partizipativ Verantwortung übernehmen.
Freie Waldorfschule Marburg
Projekt: Umgestaltung des Schulgartens und Ausstattung für Verarbeitung
Die Freie Waldorfschule Marburg nutzt städtische Gartenflächen als zentralen Lernort und plant die Umgestaltung von Einzelbeeten zu größeren Gemeinschaftsflächen, um gemeinschaftliches Arbeiten und die Versorgung der Schulküche zu stärken. Im Zentrum steht die Kombination von gärtnerischer Bildung mit Verarbeitungskompetenz in der Schulküche. Gefördert werden Werkzeuge für paralleles Arbeiten (Grabgabeln, Pendelhacken, Spaten), ökologisches Saatgut sowie Geräte zur Haltbarmachung und Verarbeitung wie Dörrgerät, Entsafter, Getreidemühle sowie Gartenhacksler und ein Rasenmäher. Mit diesen Anschaffungen sollen Schüler*innen vom Boden bis zum Teller praxisnah lernen: Bodenpflege, gemeinschaftliche Ernte, Verarbeitung und Lagerung. Die Förderung erhöht die Handlungsfähigkeit der Schulgemeinschaft, unterstützt einen nachhaltigen Speiseplan und vermittelt handwerkliche Kompetenzen sowie Wertschätzung regionaler Lebensmittel.

Freie Waldorfschule Lernort Nieperfitz
Projekt: Besser lern‘ mit Bio-Beeren
Die Freie Waldorfschule Lernort Nieperfitz ist auf einem Bauernhof verortet und verbindet schulische Lernerfahrungen mit direkter landwirtschaftlicher Praxis. Mit dem Projekt „Besser lern’ mit Bio Beeren“ sollen rund 150 Bio Beerensträucher gepflanzt werden, die Schüler*innen pflegen, ernten und zu Produkten wie Marmelade oder Fruchtleder verarbeiten. Dabei werden Anbau, Dünge und Mulchtechniken, Erntezyklen sowie Verarbeitungsschritte vermittelt; Lehrkräfte erhalten Fortbildungen in Gartenpädagogik, um die Nachhaltigkeit des Angebots zu sichern. Die Fördermittel fließen in den Erwerb der Pflanzen, die Beschaffung von Verarbeitungsgeräten wie Thermomix und Dörrofen, Dörrfolien, Gläsern, Werkzeugen, Erde sowie in Fortbildungsangebote und Lehrmaterialien. Ziel ist es, Ernährungsbildung, praktische Naturerfahrung und Gesundheitsaspekte eng zu verknüpfen und Schüler*innen Kompetenzen in Anbau, Verarbeitung und Wertschätzung biologischer Lebensmittel zu vermitteln.
Rehbergschule Roßdorf
Projekt: Besuch des Bio-Bauernhofs Hofgut Oberfeld
Die Rehbergschule Roßdorf ist eine Grundschule, die das Lernen mit allen Sinnen fördert. Mit einem Projekttag auf dem Hofgut Oberfeld erleben die Kinder die Kette „Vom Korn zum Weihnachtsplätzchen“: Feldbesichtigung, eigenes Mahlen, Teigzubereitung und Backen im Holzofen. Die Fördermittel finanzieren Teilnahmegebühren für Kinder und Begleitpersonen, sodass der Zugang unabhängig von individuellen finanziellen Möglichkeiten gewährleistet ist. Pädagogisch verknüpft der Ausflug Unterrichtsthemen wie Ernte, Getreidekunde und Nachhaltigkeit mit unmittelbaren sensorischen Erfahrungen. Das Projekt fördert Verständnis für biologische Landwirtschaft, Wertschätzung von Lebensmitteln und nachhaltige Ernährungsentscheidungen.
Grundschule am See
Projekt: Gesund und munter: Workshop „Kleine Bäckerei – Brotzeit“
Die Grundschule Am See ist als Internationale Nachhaltigkeitsschule ausgezeichnet und plant, ihr Gesundheitskonzept durch außerschulische Workshops zu ergänzen. Im Workshop „Kleine Bäckerei – Brotzeit“ erarbeiten Schüler*innen der Klassen 3 und 4, wie aus regional angebautem Getreide Brot wird. Die Fördermittel decken Teilnahme und Fahrtkosten, um die Teilhabe aller Kinder zu gewährleisten. Durch praktische Arbeit an Getreide, Mehl und Teig lernen die Kinder handwerkliche Verarbeitungsschritte, erfahren saisonale Zusammenhänge und stärken ein gesundes Ernährungsbewusstsein. Das Projekt verknüpft Sachunterricht mit praktischer Lebenskompetenz und fördert die Wertschätzung regionaler Nahrungsmittel.
Werkstattkinder e.V.
Projekt: Von der Werkbank zum Kochtopf
Die Elterninitiative WerkstattKinder verbindet kreative, handwerkliche Arbeit mit Natur- und Ernährungsbildung für Krippen‑ und Kindergartenkinder. Das Vorhaben umfasst den Umbau der Küche zu einer kindgerechten Mitmachküche, die Durchführung einer Bio‑Werkstattwoche, eine Übernachtung auf einem Bio‑Bauernhof sowie die Anlage eines kleinen Bio‑Gartens. Ziel ist es, Kindern praktische Erfahrungen mit biologischen Lebensmitteln und handwerklicher Herstellung zu ermöglichen. Die Förderung wird für den Küchenumbau (Induktionsherd, Kindersicherungen, ergonomische Arbeitsflächen), Materialien und Honorare für Workshops, Transport‑ und Übernachtungskosten sowie Gartenausstattung eingesetzt. Mit diesen Mitteln entstehen sichere Rahmenbedingungen für partizipatives Kochen und Lernen.
Kinderkrippe Neunhof
Projekt: Umstellung auf Bio-Lebensmittel
Die Kinderkrippe Neunhof ist eine kleine Einrichtung im ländlichen Raum, die eine probeweise Umstellung der Verpflegung auf Bio Lebensmittel plant. Innerhalb ein bis zwei Wochen sollen alle Mahlzeiten biologisch bezogen werden, begleitet von Verkostungen, Gesprächen mit Eltern und pädagogischen Angeboten für die Kinder. Die Förderung deckt die Mehrkosten für Bio Einkäufe, Materialsätze für Verkostungen und Informationsmaterialien. Ziel ist es, die Ernährungsqualität für die Kinder zu verbessern, Eltern über die Vorteile biologischer Ernährung zu informieren und zu prüfen, wie eine dauerhafte Umstellung praktikabel ist.
Kita KiKu Bärenbande
Projekt: Schrebergarten zum nachhaltigen Bio-Garten
Die Kita KiKu Bärenbande hat einen gepachteten Schrebergarten und plant dessen Entwicklung zu einem nachhaltigen Bio Garten. Das Projekt umfasst die Reparatur vorhandener Hochbeete, Befüllung mit Bio Erde, Anlage einer Kräuterspirale, Kompostierung und Pflanzung bienenfreundlicher Stauden. Kinder werden aktiv in Aussaat, Pflege, Ernte und Verarbeitung einbezogen, um ein Verständnis für ökologische Anbauprinzipien zu entwickeln. Die Fördermittel werden für Baumaterialien, Bio Saatgut, kindgerechte Gartengeräte, Vorratsgläser, eine Küchenmaschine oder Thermomix Alternative sowie Dokumentationsmaterial verwendet. Ziel ist die Integration saisonaler Ernte in die Kita Ernährung und die Förderung praktischer Naturerfahrung.
Kita Uckersternchen
Projekt: Naschgarten am Kinderrestaurant
Die Kita Uckersternchen betreibt ein Kinderrestaurant mit einer Kinderküche und plant, die Außenterrasse in einen Naschgarten zu verwandeln. Dort sollen Hochbeete, eine Pflanzpyramide, ein kleines Gewächshaus und Pflanzkübel entstehen, in denen Kinder Gemüse, Kräuter und Erdbeeren anbauen. Gefördert werden Erstausstattung, Pflanzen, Erde und Materialien für Projekttage sowie Laufende Anschaffungen für die Pflege. Das Konzept verbindet gärtnerische Praxis mit unmittelbarer Verwertung in der Kinderküche, fördert Verantwortungsübernahme und ermöglicht Kindern, die Herkunft ihrer Nahrungsmittel unmittelbar zu erfahren.
Solidarische Landwirtschaft Ackervielfalt eG
Projekt: Bio erleben: Agroforst macht Schule und Kita
Die Solidarische Landwirtschaft Ackervielfalt eG bewirtschaftet einen Bio Acker mit Agroforstsystem und möchte diesen stärker als Lernort öffnen. Geplant sind ein Schulbeet für eine Förderschule, Pflanz und Erntetage, Kitaworkshops und Feldtage, die Agroforst Prinzipien und regionale Wertschöpfung erlebbar machen. Fördermittel finanzieren Material für Beete, Koch und Lernutensilien, die Entwicklung von Lehrmaterialien für Fachkräfte und die Durchführung von Aktionen. Ziel ist die Schaffung von modularen Bildungsangeboten, die Schulen und Kitas langfristig nutzen können, und die Stärkung von Praxiszugängen zur Bio Landwirtschaft.
Förderverein Bauernhoftiere bewegen Menschen e.V.
Projekt: Da lachen ja die Hühner
Der Verein betreibt einen Bioland‑Betrieb mit tiergestützter Pädagogik und bietet seit Jahren inclusive Hofführungen und Mitmachprogramme. Das projektorientierte Angebot „Da lachen ja die Hühner“ richtet sich an Schüler:innen mit körperlichen Beeinträchtigungen und zielt auf jahresbegleitende Besuche, bei denen Hühnerhaltung, Tierwohl und Produktion von Futter Beispielcharakter haben. Pädagogische Inhalte umfassen artgerechte Haltung, Futterherstellung, Pflege, motorische Aktivierung und soziale Teilhabe. Die Fördermittel finanzieren Teilnehmerbetreuung, Transport, Materialien vor Ort, personelle Begleitung und organisatorische Umsetzung eines halbjährigen Besuchsprogramms. Durch regelmäßige, handlungsorientierte Teilhabe werden motorische, soziale und kognitive Kompetenzen gefördert; gleichzeitig werden Sensibilität für Tierwohl und nachhaltige Lebensmittelproduktion vermittelt.
Kinder- und Jugendzirkus Lübeck e.V.
Projekt: Sommerzirkus a la carte
Der Kinder‑ und Jugendzirkus verbindet Zirkuspädagogik mit Naturerlebnissen und gesunder Ernährung in einem Ferienformat auf einem Ponyhof im Naturschutzgebiet. Ziel ist es, Kindern aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen Zugang zu Umweltthemen und gesunder Ernährung zu geben: Circus‑Training, Exkursionen ins Naturschutzgebiet, tiergestützte Angebote und gemeinsame Zubereitung frischer Mahlzeiten stehen auf dem Programm. Die Fördermittel werden für Verpflegung während der vierwöchigen Aktion, Nutzung der Hofinfrastruktur und Honorare für Trainer:innen und Betreuer:innen eingesetzt. Das Projekt fördert Bewegung, Teamfähigkeit, ökologische Bildung und Ernährungswissen in einem kreativen Setting und ermöglicht Kindern praktische Erfahrungen mit regionalen Lebensmitteln und naturnahen Freizeitformen.
Kinderhaus Nürnberg gGmbH
Projekt: Mini-Bio-Genießer: Vom Samen bis zum Teller
Die Trägerorganisation betreibt zahlreiche KITAs und plant ein Projekt, das Kindern die Produktionskette von Bio‑Lebensmitteln nahebringt: Hochbeete und Bio‑Saatgut werden gemeinsam angelegt, Kinder pflegen und ernten sowie einfache Gerichte wie Gemüse‑Snacks, Kräuterbutter und Smoothies zubereiten. Begleitende Aktionen umfassen Bastelangebote, Pflanzenschilder und ein Abschlussfest mit Eltern, um Wissen und Erfahrungen zu dokumentieren. Fördermittel werden für Hochbeete, Erde, Bio‑Saatgut, kindgerechte Küchenutensilien, Schürzen, Bastelmaterialien, Zutaten für Mini‑Rezepte und eine Abschlussveranstaltung verwendet. Ziel ist die Stärkung von Ernährungsbildung, Motorik, Kreativität und sozialer Integration durch partizipative Alltagshandlungen.
Internationaler Schulbauernhof Hardegsen gGmbH
Projekt: Neuer Kaltscharrraum für Legehennen
Der Internationale Schulbauernhof ist ein langjährig etablierter außerschulischer Lernort, der jährlich über 3.000 Kindern praktische Landwirtschaft vermittelt, unter anderem durch die Betreuung von 250 Bio‑Legehennen. Aufgrund des Alters der bestehenden Infrastruktur besteht ein dringender Bedarf an einem neuen Kaltscharrraum zur Sicherstellung artgerechter Haltungsbedingungen und des pädagogischen Angebots. Fördermittel werden eingesetzt für Materialkosten (Gitter, Holz, Trapezbleche, Regenrinne, Tür), Demontage und Aufbauarbeiten, Entsorgung alter Bauteile sowie Arbeitskosten. Mit der Sanierung wird die Sicherheit und Hygiene der Tierhaltung wiederhergestellt, das Besucherangebot stabilisiert und die langfristige Durchführung praktischer Umweltbildung gesichert.

Kindertagespflege klitzeklein
Projekt: Gewächshaus für die Kindertagespflege
Die Kindertagespflege möchte mit einem eigenen Gewächshaus die Gartenzeit verlängern und Kindern ganzjährig Aussaat, Pflege und Ernte ermöglichen. Projektziel ist die Integration gärtnerischer Aktivitäten in den Alltag der Tagespflege, um frühkindliche Bildung mit Naturerfahrung und Verantwortungsübernahme zu verbinden. Die beantragte Förderung deckt die Anschaffung eines robusten Gewächshauses (6–8 m²), Fundament‑ und Standortvorbereitung, ggf. Heizung und Beleuchtung, Innenausstattung wie Hochbeete und Regale, Saatgut sowie kindersichere Gartengeräte. Die Investition schafft wetterunabhängige Lernmöglichkeiten, fördert naturbezogene Entwicklungsziele und ermöglicht mehrere Anbauzyklen für Bildungs‑ und Verzehrzwecke.
Landcampus Gröben
Projekt: Errichtung eines Gewächshauses für Schulklassen
Der Landcampus Gröben ist ein im Aufbau befindlicher außerschulischer Lernort, der praktische Projekttage zu Themen wie Brotbacken, Gemüseanbau und Honigbienen anbietet. Ein geplanter 12 m² großer Gewächshausbau soll ganzjährigen Anbau von Gemüse und Kräutern ermöglichen und das Bildungsangebot deutlich erweitern. Die Förderung fließt in Baukosten, Baumaterialien, Hochbeete oder Regale und in die Einrichtung, damit Schulklassen und Kitas den kompletten Kreislauf von Aussaat bis Verarbeitung erleben können. Durch das Gewächshaus entstehen zusätzliche wetterunabhängige Lernangebote, die Vielfalt und Kontinuität des Angebots steigern und den Campus als regionalen Bildungsort stärken.
Mütter- und Familienzentrum Karben e.V.
Projekt: Bio-Abendessen mit Spaß
Das Mütter‑ und Familienzentrum MüZe will ein monatliches Eltern‑Kind‑Abendessen etablieren, das Familien unterschiedlicher sozialer und ökonomischer Hintergründe niedrigschwellig Zugang zu gemeinsamer, gesunder Zubereitung von Bio‑Mahlzeiten bietet. Das Format fördert familiären Austausch, stärkt Eltern‑Kind‑Beziehungen und vermittelt praktische Koch‑ und Ernährungsfertigkeiten. Geplant sind Kooperationen mit lokalen Biobetrieben für Produktbezüge und Exkursionen. Fördermittel dienen der Finanzierung der Lebensmittel pro Termin, der Honorare für Gruppenleitung und Vorbereitung sowie der Anschaffung optionaler Küchengeräte wie Saftpresse oder Flockenquetsche. Ziel ist ein dauerhaftes, selbsttragendes Angebot, das durch anfängliche Förderung aufgebaut und später über geringe Teilnahmegebühren getragen werden kann.

Kindertagespflege Naturzwerge
Projekt: Gewächshaus und Gemüsegarten
Die Kindertagespflege Naturzwerge verfolgt ein naturverbundenes Betreuungskonzept und plant die Anschaffung eines kleinen Gewächshauses sowie die Anlage eines kindgerechten Gemüsegartens. Das Projekt zielt auf frühkindliche Naturbegegnung, Stärkung motorischer Fähigkeiten und Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein. Fördermittel werden für das Gewächshaus inkl. Fundament und Aufbau, Hochbeete, kindgerechtes Werkzeug, Zaun oder Einfriedung sowie pädagogisches Begleitmaterial verwendet. Die Maßnahme ermöglicht den Start in die Gartensaison früher und verlängert die Nutzung bis in den Herbst; gleichzeitig werden nachhaltige Werte und jahreszeitliche Zusammenhänge erlebbar gemacht.
TV 1848 Coburg e.V.
Projekt: Kinderfreizeit „Die Bio-Detektive“
Der Sportverein organisiert eine fünftägige Ferienfreizeit für 6–12‑Jährige, die Biohofbesuche, Kräuterwanderungen, Kochwerkstätten und gemeinsame Gartenarbeit kombiniert. Ziel ist es, Kindern Herkunft, Anbau und Verarbeitung von Lebensmitteln sinnlich und spielerisch erfahrbar zu machen und zugleich Bewegung, Teamarbeit und Ernährungskompetenz zu verbinden. Fördermittel werden für Bio‑Lebensmittel während der Freizeit, Fahrt‑ und Eintrittskosten zu Höfen, Material für Workshops, Honorare für Referenten sowie Ausrüstung für Gartenarbeiten eingesetzt. Das Angebot fördert nachhaltige Ernährungsmuster und schafft örtliche Vernetzungen zwischen Sportangeboten und Bildungsorten.
Alexander-Coppel-Gesamtschule Solingen
Projekt: Draußen-Klasse: Grünes Klassenzimmer
Die inklusive Gesamtschule plant den Ausbau eines grünen Klassenzimmers mit Hochbeeten, Lehrbeeten, Obst‑ und Beerenpflanzungen sowie einem Barfußpfad, um Unterrichtszeit regelmäßig nach draußen zu verlagern. Das Projekt verfolgt inklusive Bildungsziele, ermöglicht praxisorientiertes Lernen und fördert ökologische Bildung über alle Jahrgangsstufen. Fördermittel dienen der Anschaffung von Hochbeeten, Pflanzenmaterial, Materialien für einen Barfußpfad und Werkzeugen zur Anlage und Pflege. Durch den Ausbau entstehen dauerhafte Lernorte, die partizipatives, handlungsorientiertes Lernen unterstützen und Schulgemeinschaften stärken.

Cyriakus-Grundschule Horn-Millinghausen
Projekt: Bio Schul- und Dorfgarten
Die Cyriakus‑Grundschule will einen gemeinschaftlichen Bio‑Schul‑ und Dorfgarten als Lern‑ und Begegnungsort anlegen, in dem Schüler:innen, Lehrkräfte, Eltern und Senior:innen gemeinsam säen, pflegen und ernten. Ziel ist generationenübergreifendes Lernen, Vermittlung ökologischer Anbauprinzipien und Förderung sozialer Teilhabe. Fördermittel werden für barrierefreie Hochbeete, Erde, Saatgut, kindgerechte Gartengeräte, Anlage einer Insektenwiese, Kompostplatz und Sitzgelegenheiten verwendet. Das Projekt schafft einen dauerhaften Lernort, erhöht lokale Vernetzung und vermittelt praktische Kompetenzen in nachhaltiger Lebensmittelproduktion.
Grund- und Oberschule Friedersdorf
Projekt: Der Bio-Garten der Sinne
Die Schule plant einen „Bio‑Garten der Sinne“ mit Barfußpfad, Kräuterraupe, Lehrbeet und gemeinschaftlich bearbeiteten Flächen, die von Grund‑ und Oberschülern kooperativ betrieben werden. Das Vorhaben integriert Sachunterricht, WAT‑Praxis und handwerkliche Tätigkeiten, fördert sensorische Erfahrungen und ermöglicht interdisziplinäres Lernen vom Bau kleiner Holzbauten bis zur Gartenpflege und Ernteverarbeitung. Fördermittel werden für Materialien des Barfußpfads, Pflanzkästen, Rasenkanten, Zaunbau, Werkzeuge, Pflanzen und Dokumentationsmaterial verwendet. Das Projekt verbindet praktische Kompetenzen, generationsübergreifendes Lernen und die Vermittlung von Wertschätzung für Lebensmittel und Umwelt.
Staudinger GS
Projekt: Bio-Schulgarten
Die Staudinger Grundschule plant einen dauerhaften Bio Schulgarten, der als Lern und Erlebnisraum direkt auf dem Schulgelände verankert wird. Kinder aller Jahrgangsstufen sollen Schritt für Schritt erleben, wie Pflanzen wachsen, welche Anforderungen Boden und Pflege stellen und wie viel Arbeit hinter einem Stück Gemüse steckt. Das Projekt verbindet theoretische Unterrichtsinhalte mit praktischer Gartenarbeit: Vom Anlegen der Beete über Aussaat, Pflege und Ernte bis hin zur Verarbeitung in der bestehenden Koch AG erleben die Schülerinnen und Schüler den Weg „vom Beet auf den Teller“. Begleitend dokumentiert die Schülerzeitung das Projekt mit Reportagen, Interviews und Fotostrecken, sodass Nachhaltigkeit und Bio Wissen in die Schulkultur getragen werden. Gefördert werden sollen kindgerechte Werkzeuge, Hochbeete und torffreie Bio Erde, biologisches Saatgut und Setzlinge sowie eine kleine Gartenhütte zur Lagerung, Anzuchthäuschen und Mini Gewächshäuser für den Klassensaal. Optional sind Regenwassertonne und Materialien für eine Kompoststation vorgesehen. Ziel ist es, die Garten AG langfristig zu etablieren, das Ernährungsverhalten zu sensibilisieren und praktische Umweltbildung allen Kindern zugänglich zu machen. Durch das gemeinsame Gärtnern werden Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und Naturverständnis gestärkt; die Schulküche profitiert von frisch geernteten Zutaten und die Schulgemeinschaft gewinnt einen lebendigen Ort für generationsübergreifendes Lernen und schulische Projekte.

Evang. Kita Haus Löwenzahn
Projekt: Von der Erde in den Mund
Die Evangelische Kita Haus Löwenzahn will ihren Außenbereich naturnah umgestalten und mit dem Projekt „Von der Erde in den Mund“ Kindern den Weg ökologisch erzeugter Lebensmittel unmittelbar erfahrbar machen. Geplant sind zwei neue Beete: ein kindgerecht gestaltetes Bio Gemüsehochbeet und ein „Naschbeet“ mit Beerensträuchern und aromatischen Kräutern. Die Kita setzt konsequent auf Bio Saatgut, torffreie Substrate und Bio Erde, ergänzt durch Pflegegruppen, ein Pflanzen Tagebuch und thematische Angebote zu Regenwürmern, Bienen und Boden. In Pflanz und Erntephasen probieren die Kinder frisch geerntete Kostproben, verarbeiten Erträge in einfachen Rezepten wie Kräuterquark oder Beerenmüsli und feiern ein Eltern Kind „Naschfest“. Das Projekt fördert damit Alltagskompetenzen, Selbstwirksamkeit und ein solides Bio Wissen: Was bedeutet „Bio“, warum ist Nachhaltigkeit wichtig und wie schmeckt frisch geerntetes Gemüse? Förderbedarf besteht für Bau und Material des Hochbeets, torffreie Erde, Pflanzen und kindgerechte Werkzeuge sowie Lern und Dekomaterialien. Ziel ist die dauerhafte Integration ökologischer Gartenarbeit in den Kita Alltag, die Stärkung naturnaher Pädagogik und die Förderung eines positiven, genussvollen Zugangs zu gesunder Ernährung von Anfang an.
Möllers Morgen e.V.
Projekt: Gemeinsam Bio: Kochen mit Kindern und Jugendlichen
Möllers Morgen e.V. betreibt einen Bildungs und Lernhof, der praxiserprobte Zugänge zu nachhaltiger Landwirtschaft anbietet. Mit dem Projekt „Gemeinsam Bio“ wird das Angebot auf die Verbindung von Anbau und Zubereitung ausgeweitet. Jugendliche und Schulgruppen ernten gemeinsam bio veganes Gemüse auf den hofeigenen Ackerflächen, bringen die Ernte in die Hofküche und bereiten unter fachlicher Anleitung Mahlzeiten zu. Ziel ist es, die ökologische und ethische Dimension pflanzenbasierter Ernährung sichtbar zu machen, Handlungskompetenzen zu vermitteln und Wertschätzung für regionale, pflanzliche Lebensmittel zu fördern. Das Jahresprojekt ist als Vegetationsperiode mit mehreren Schulgruppen und offenen Bildungsangeboten konzipiert; pädagogische Inhalte umfassen Anbau, Pflege, Erntetechnik und klimarelevante Aspekte der Ernährung. Die beantragte Förderung soll Honorare für Referentinnen und Referenten sichern, Saatgut, Jungpflanzen und Pflegekosten der Ackerflächen finanzieren sowie Material und Verbrauchskosten für die Kochwerkstätten abdecken. Durch die Kombination von Feldarbeit und Küche entsteht ein handlungsorientiertes Lernfeld, das junge Menschen zu reflektierten Ernährungsentscheidungen befähigt und praktische Fertigkeiten für eine nachhaltige Zukunft vermittelt.
Natürlich engagiert!
Mit Herz für Bio
Auch 2024 haben sich wieder viele tolle Bio-Projekte für unsere Förderung BioBegeistert beworben – und uns mit ihrem Engagement für Natur und Tierwohl begeistert. Die Auswahl fiel uns alles andere als leicht. Umso mehr freuen wir uns, unsere drei Gewinnerprojekte vorzustellen, die nicht nur inspirierende Ideen, sondern auch jede Menge Herzblut mitbringen.
Und das Beste: Die neue Bewerbungsrunde ist bereits gestartet – weiter unten erfährst Du, wie Du Dich bewerben kannst!
1. Platz: Theos Wiese
Nachhaltig und sinnstiftend draußen in und mit der Natur lernen
Mit dem Projekt „Theos Wiese“ bringt die Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule Kindern nachhaltiges Lernen in der Natur näher. Die Profilklasse des 5. und 6. Jahrgangs erlebt Unterricht dort, wo er am greifbarsten ist: zwischen Hühnern, Schafen, Meerschweinchen, Bienen, Ziegen, Wiese und Garten.
Ob Pflege der Tiere, Anbau von Gemüse oder das gemeinsame Zubereiten der Ernte – hier entstehen echte Naturerfahrungen. Ziel ist es, nicht nur das eigene Verständnis für ökologische Zusammenhänge zu stärken, sondern auch durch den Verkauf der Produkte nachhaltiges Handeln erlebbar zu machen.
Wofür die Förderung genutzt wird:
- Bio-Saatgut & Setzlinge
- Werkzeug & Gartenausstattung
- Elektrische Wasserversorgung im Garten
- Lastenrad, um die Produkte am Wochenmarkt verkaufen zu können
So sieht’s vor Ort aus
Die Bilder zeigen, wie das Projekt lebt.
Von der Verlegung der Stromleitung in den Schulgarten bis hin zur fertigen elektrischen Wasserversorgung – und mittendrin Kinder, die mit Freude und Einsatz den Garten pflegen.
2. Platz: Die Grasi Schulhühner
Hühner für mehr Naturverständnis
An der Graslitzer Grundschule sind seit Kurzem Hühner eingezogen – und sie sind mehr als nur Schulmaskottchen. Die Schulhühner fördern Verantwortungsbewusstsein, soziale Interaktion und ein besseres Verständnis für Tiere und natürliche Kreisläufe.
Durch die tägliche Pflege lernen die Kinder, was Tierhaltung bedeutet und warum gesunde, artgerechte und biologische Ernährung ihren Preis hat.
Wofür die Förderung genutzt wird: Deckung der laufenden Kosten wie
- hochwertiges Bio-Futter
- tierärztliche Betreuung
- Instandhaltung des Geheges
Wir haben die Graslitzer Grundschule und ihr Bio-Projekt besucht. Im Video stellt Rektorin Lydia Partsch bei einem Rundgang die Schulhühner und weitere nachhaltige Projekte an der Schule vor.
3. Platz: Auf das Huhn gekommen
Hühnerhaltung als Teil des Unterrichts
Auch an der Weiß-Ferdl-Mittelschule sind Hühner ein fester Bestandteil des Schulalltags. Des Besondere: Die Hühnerhaltung ist langfristig geplant und fest im Unterricht verankert. Von der Pflege über den Bau von Ställen bis hin zum fächerübergreifenden Thema Bio-Ernährung lernen die Kinder praxisnah, wie wertvoll Nachhaltigkeit und biologische Produkte sind.
Besonders eindrucksvoll: Die Schule produziert mittlerweile nicht nur Bio-Eier, sondern auch eigenen Honig – beides gerne genutzte Geschenkideen bei Schulveranstaltungen.
Mit der Förderung werden ermöglicht:
- Erweiterung des Geheges
- Ausstattung mit Bio-Futter & Streu
- Wetterschutz & Beschäftigungsmaterial für die Tiere
- Eierstempel zur ansprechenden Präsentation der Bio-Eier
Auch die Umwelt AG der Weiß-Ferdl-Schule haben wir besucht! Die Kinder übernehmen dort Verantwortung und zeigten uns ganz stolz ihr Hühnergehege und ihre Bewohner. Schaut rein!
Einblicke in den Schulalltag mit Hühnern
Die Bilder zeigen, wie vielseitig das Projekt gelebt wird: Die Kinder füttern die Hühner, sammeln ihre Eier für das nachhaltige Frühstück an der Schule ein und bauen gemeinsam mit ihrer Lehrerin im Rahmen der Umwelt AG für die Hühner eine „Chicknick“-Bank im Werkraum.
Jetzt für die neue Runde bewerben!
Euer Schulprojekt setzt sich für mehr Nachhaltigkeit, Bio-Ernährung oder Umweltbildung ein?
Dann macht mit bei unserer Förderung BioBegeistert! Wir unterstützen Projekte, die mit kreativen Ideen und Leidenschaft einen Unterschied machen.
BioBegeistert lebt durch Euer Engagement!
Das Beste daran? Nachdem wir eine Vorauswahl der eingereichten Bio-Projekte getroffen haben, gehen die besten Einsendungen in die Abstimmungsrunde – Du und Deine ganze Einrichtung dürft dann fleißig mit voten!
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Byodo erhält Nachhaltigkeitszertifizierung
26.02.2025
Erst-Zertifizierung nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften
Wir freuen uns, unsere Nachhaltigkeitszertifizierung nach dem ZNU-Standard bekannt zu geben! Diese Auditierung durch den TÜV Süd bestätigt unser Engagement für eine nachhaltige Unternehmensführung und zeigt, dass wir uns für eine zukunftsfähige Welt einsetzen.
Nachhaltigkeit ist bei uns nicht nur ein Trend, sondern seit der Gründung im Jahr 1985 fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Als Bio-Pionier mit einer klaren Vision haben wir uns selbst strenge Anforderungen in den Bereichen Umwelt, Soziales, Wirtschaft und Unternehmensführung auferlegt, die weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus gehen und im Geschäftsalltag gelebt werden.
Um den eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden und kontinuierlich an der Verbesserung unserer Nachhaltigkeitsleistungen zu arbeiten, haben wir uns nach dem ZNU-Standard zertifizieren lassen.
– Unsere Geschäftsführerin Stephanie Moßbacher
Was ist der ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften?
Der ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften wurde vom Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) entwickelt und stellt den weltweit ersten ganzheitlichen und unabhängig zertifizierbaren Nachhaltigkeitsstandard dar. Er fordert Unternehmen dazu auf, Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt, Soziales, Wirtschaft und Unternehmensführung systematisch zu verankern und kontinuierlich zu verbessern.
Mehr Infos zum ZNU-StandardNachhaltigkeit als fortlaufender Prozess
Die ZNU-Zertifizierung ist kein einmaliges Ereignis, sondern fordert eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Wir haben uns konkrete Nachhaltigkeitsziele gesetzt, um in den kommenden Jahren positive Veränderungen zu bewirken und an einer besseren Zukunft zu arbeiten. Damit ergreifen wir konkrete Maßnahmen, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, soziale Verantwortung zu übernehmen und ökonomische Nachhaltigkeit sicherzustellen.
Mit der erfolgreichen ZNU-Zertifizierung wollen wir ein Signal geben: Lasst uns auch in Zukunft weiter mit Nachhaltigkeitsinitiativen vorangehen und gemeinsam eine bessere Welt schaffen!
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Veganuary vorbei – und jetzt?
Unser Fazit & Highlights
Der Januar ist vorbei – und damit auch der Veganuary 2025. Doch was hat sich wirklich verändert? Welche positiven Effekte hat ein Monat rein pflanzlicher Ernährung – für Dich, die Umwelt und die Tiere?
Ein Monat vegan – was hast Du damit bewirkt?
Der Veganuary 2025 war ein beeindruckender Erfolg: Weltweit haben sich rund 25,8 Millionen Menschen im Januar rein pflanzlich ernährt.
Wusstest Du, dass Du allein durch einen veganen Monat etwa 30 Tieren das Leben rettest? Das zeigt der Vegan-Rechners des Onlinemagazins veganfitwerden. Doch nicht nur das:
- CO2-Fußabdruck reduzieren: Eine pflanzliche Ernährung verursacht laut Umweltbundesamt rund 40% weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu einer Mischkost.
- Wasser sparen: Wer sich einen Monat lang vegan ernährt, spart durchschnittlich 125.000 Liter Wasser – das entspricht rund 1.667 vollen Badewannen!
- Ressourcen schonen: Für die Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln wird deutlich weniger Fläche benötigt als für tierische Produkte.
Diese Zahlen zeigen: Jeder vegane Tag macht einen Unterschied!
Quellen:
Veganuary-Bilanz 2025 | Veganuarys Einfluss spürbarer denn je
WWF Studie: Kulinarischer Kompass Biodiversität Ernährung
Klima- und umweltfreundliche Ernährung | Umweltbundesamt
Studie zu Ernährung, Flächenbedarf und Klima
Vegan-Rechner | Wie viele Ressourcen hast du geschont?
Unsere Teilnahme am Veganuary: Genuss ohne Kompromisse
Auch wir haben am Veganuary teilgenommen, um gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden die Vorteile pflanzlicher Ernährung zu entdecken. Ein besonderes Highlight war dabei unsere Genussküche, in der Köchin Sabine mit ihrem Team täglich wechselnde vegane Gerichte zauberte. Das Feedback? Durchweg positiv!
Fazit
Der Veganuary 2025 hat nicht nur global, sondern auch in unserem Unternehmen das Bewusstsein für pflanzliche Ernährung gestärkt. Die gemeinsamen Erfahrungen und Entdeckungen in unserer Genussküche haben gezeigt, wie vielfältig und schmackhaft die vegane Küche sein kann. Wir freuen uns darauf, diesen gemeinsamen Weg weiterzugehen.
Wie geht es jetzt weiter?
Der Veganuary ist vorbei, aber die pflanzliche Ernährung bleibt ein spannendes Thema. Vielleicht hast du ja Lust, weiterhin öfter mal vegane Gerichte auszuprobieren? Schon kleine Schritte machen einen Unterschied – für dich, die Umwelt und die Tiere.
Spannende Beiträge zur veganen Ernährung
Biobegeistert Projekt an der Comenius Grundschule Töging
Ein besonderes Frühstück: Besuch der zukünftigen Erstklässler an der Comenius Grundschule
Durch seine Förderung Biobegeistert konnte Byodo wieder ein kleines Bio-Projekt unterstützen und hat ein Bio-Frühstücksbuffet an der Comenius Grundschule in Töging am Inn für den Besuch der zukünftigen Erstklässler ermöglicht.
Normalerweise werden die 8 Grundschulklassen in der Comenius Schule über das bayerische Schulfrucht- und Schulmilchprogramm versorgt. Dabei findet immer mittwochs der Frühstückstag statt, bei dem sich ein Team aus fleißigen Helfern regelmäßig um das Schneiden und Herrichten von Obst und Gemüse für die Kinder kümmert. Anfang Juli fand jedoch ein besonderes Frühstück statt.
Anlass dazu war der Besuch der zukünftigen Erstklässler, die derzeit noch den Kindergarten besuchen und neugierig darauf waren, wie sich Schule anfühlt. Deshalb durften sie zuerst eine Unterrichtsstunde miterleben und sich dann in der Pause am reichhaltigen Frühstücksbuffet stärken, das die Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen vorbereitet haben.
Dein Bio-Projekt – gefördert von Byodo!
Wir unterstützen mit unserer Förderung BIObegeistert Kitas, Schulen, Hochschulen und Vereine dabei, Projekte rund ums Thema biologische Ernährung und ökologisch erzeugte Lebensmittel zu verwirklichen – und das zukünftig mit einem Gesamtwert von 10.000 Euro. Das beste eingereichte Bio-Projekt darf sich dabei über 5.000 Euro freuen, das Zweit- und Drittplatzierte jeweils über 3.000 und 2.000 Euro.
Du möchtest Dich auch mit einem Bio-Projekt bewerben?
Bewerbungen sind über byodo.de/biobegeistert möglich. Welches Projekt bis zu 5.000€ gewinnt, entscheidet dabei nicht alleine Byodo – nach Ende der Bewerbungsphase darf Jede*r mit abstimmen!
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Unser Weg zu mehr Nachhaltigkeit
24.06.2024
CO2-Bilanz 2023 um 25% gesenkt!
Wir legen großen Wert darauf, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort ist, sondern tief in unserer Unternehmensphilosophie verankert ist und wir diese täglich leben. Deswegen streben wir kontinuierlich danach, unseren CO2-Fußabdruck zu verbessern, messbar zu machen und verantwortungsvoll zu wirtschaften.
Unter anderem durch die Umstellung auf E-Mobilität, die Steigerung der Homeoffice-Möglichkeiten für die Mitarbeitenden und weniger Geschäftsreisen konnten wir im Jahr 2023 unsere CO2-Bilanz gegenüber dem Jahr 2019 erheblich reduzieren. Einen großen Anteil dafür hat auch unser Firmengebäude, bei dem wir komplett auf fossile Brennstoffe verzichten. Erfahre mehr über unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen und unseren gemeinsamen Weg zu mehr Nachhaltigkeit.
Nachhaltigkeit leben: Unser Ansatz
Bei uns steht der Genuss durch 100%ige Bio-Qualität im Mittelpunkt. Seit Jahren entwickeln wir genussvolle, ökologisch erzeugte Produkte, die wir in enger Zusammenarbeit mit Partnern im Naturkostfachhandel vermarkten. Unsere Marke Byodo CateringLine bietet eine exquisite Produktauswahl für Gastronomie und Großverbraucher an. Unser Ziel ist es, euch weiterhin mit Premiumprodukten bester Qualität zu verwöhnen und gleichzeitig unsere Umwelt zu schützen. Seit unserer Firmengründung setzen wir uns dafür ein, die Natur durch nachhaltiges Wirtschaften zu bewahren.
Unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Überblick
Nachhaltiges Firmengebäude aus regionalen Materialien
Unser neues Firmengebäude setzt auf regionale Nachhaltigkeit: Es wurde mit regionalen Betonfertigteilen und Naturholzbinder errichtet, die kurze Transportwege und eine hohe Recyclingrate aufweisen. Beton ist ein nachhaltiges Bauprodukt, das in der Region hergestellt wird und durch lange Lebensdauer und hohe thermische Speicherfähigkeit überzeugt. Die Verwendung von hochwertigem Dreischeiben-Wärmeisolierglas garantiert optimale Wärmedämmung und Energieeffizienz. Du möchtest mehr über unseren nachhaltigen Standort erfahren?
Mehr über unser Firmengebäude
Hybrid-Fuhrpark zur Reduzierung von CO2-Emissionen
Um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren, setzen wir auf einen Hybrid-Fuhrpark. Diese Fahrzeuge verbrauchen besonders in Städten und bergigen Regionen weniger Kraftstoff und stoßen weniger Schadstoffe aus. Mittlerweile wurden bereits 12 Firmenfahrzeuge auf E-Mobilität umgestellt.
Mehr zum Hybrid-Fuhrpark
Photovoltaikanlage & E-Tankstelle
Unsere Photovoltaikanlagen (263 kWp) mit Eigenstromversorgung und einer hauseigen angeschlossenen E-Tankstelle für unsere Kunden sorgen für nachhaltige Energie direkt vom Dach. 2023 konnten bereits 269.672 kWh Grünstrom aus Eigenerzeugung über die beiden Photovoltaik-Anlagen gewonnen werden.
Mehr zur eigenen Stromerzeugung
Begrüntes Dach & Firmenteich zur Verbesserung des Mikroklimas
Unser begrüntes Bürodach sorgt nicht nur für angenehm kühle Büroräume im Sommer, sondern trägt auch gemeinsam mit unserem durch einen Regenwasserspeicher nachhaltig versorgten Firmenteich zur Verbesserung des lokalen Kleinklimas bei.
Schaffung von Lebensräumen für Insekten und Tiere
Dieser Teich bietet vielfältigen Lebensraum für Insekten, Amphibien, Eidechsen und Vögel. Mit einer Wildwiese sowie verschiedenen Bäumen und Sträuchern schaffen wir Lebensraum für heimische Insekten. Auch Igel finden bei uns ein Winterquartier. Der Blühpakt Bayern hat unser Unternehmen zum zweiten Mal für herausragendes Engagement im Bereich Arten- und Insektenschutz gewürdigt. Diese Initiative setzt sich aktiv dafür ein, dem Artensterben, besonders bei Insekten, entgegenzuwirken. Unternehmen, die ihre Außenanlagen naturnah gestalten und dadurch wertvolle Lebensräume für Insekten schaffen, erhalten die Auszeichnung „Blühende Betriebe“. Unser Firmengelände ist ein Paradebeispiel für diesen Ansatz.
Steigerung der Homeoffice-Möglichkeiten für die Mitarbeitenden
Als modernes und mitarbeiterorientiertes Unternehmen bieten wir unseren Beschäftigten flexible Möglichkeiten für das Arbeiten im Home Office. Wir verstehen, dass jede*r Mitarbeiter*in individuelle Bedürfnisse und Lebensumstände hat. Durch modernste Technologie und digitale Kollaborationstools stellen wir sicher, dass unsere Teams auch aus der Ferne effektiv zusammenarbeiten können. So fördern wir nicht nur die Work-Life-Balance unserer Mitarbeitenden, sondern steigern auch ihre Produktivität und Zufriedenheit. Unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Flexibilität, Vertrauen und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellt.
Reduzierung von Geschäftsreisen
Als zukunftsorientiertes Unternehmen setzen wir uns aktiv dafür ein, die Anzahl der Geschäftsreisen zu reduzieren und gleichzeitig die Effizienz unserer Arbeit zu steigern. Wir bieten unseren Mitarbeitenden eine Vielzahl innovativer Alternativen zu traditionellen Dienstreisen. Durch den Einsatz modernster Videokonferenzsysteme und virtueller Kollaborationsplattformen ermöglichen wir hochwertige, interaktive Meetings und Projektarbeiten über große Distanzen hinweg.
Nachhaltige Verpackung unserer Produkte
Die Verpackung unserer Bio-Produkte ist entscheidend, um ihre hohe Qualität langfristig zu sichern und sie vor äußeren Einflüssen zu schützen. Dabei legen wir großen Wert auf Funktionalität, attraktives Design und praktische Handhabung. Besonders wichtig ist uns aber der ökologische Aspekt, weshalb wir ständig an der Entwicklung umweltfreundlicher Verpackungslösungen arbeiten. Erfahre mehr über unsere nachhaltigen Verpackungen.
Mehr zu unseren Verpackungen
Umweltfreundlicher Versand unserer Pakete
Außerdem setzen wir auf nachhaltigen Versand durch DHL GoGreen, ohne Zusatzkosten für den Kunden. Außerdem verwenden wir ausschließlich umweltfreundliches, 100% recyclingfähiges Verpackungsmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen und verzichten komplett auf Kunststoff. Jede Bestellung wird sorgfältig von Hand und umweltfreundlich verpackt.
Mehr zum nachhaltigen VersandWieso engagiert sich Byodo?
Bei Byodo setzen wir uns aktiv für den Klimaschutz ein. Ein zentraler Bestandteil unseres Engagements ist die Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks. Wir glauben fest daran, dass nachhaltiges Handeln nicht nur eine Verantwortung gegenüber der Umwelt, sondern auch eine Chance für eine bessere Zukunft ist. Als Hersteller von Waren sind wir direkt und indirekt für Treibhausgasemissionen verantwortlich. Daher sehen wir uns in der Pflicht, verantwortungsvoll und nachhaltig zu handeln. Der wirksamste Klimaschutz besteht darin, Emissionen an der Quelle zu vermeiden, beispielsweise durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Unvermeidbare Emissionen kompensieren wir durch zertifizierte Klimaschutzprojekte.
Unser Engagement für das Klima: Der CO2-Fußabdruck
Der CO2-Fußabdruck eines Unternehmens – englisch Corporate Carbon Footprint (CCF) – umfasst die Gesamtheit aller Treibhausgasemissionen, die direkt oder indirekt durch Unternehmensaktivitäten entstehen. Diese Emissionen werden in CO2-Äquivalente umgerechnet, um die unterschiedlichen Treibhausgase vergleichbar zu machen. Die Ergebnisse werden in Form eines Berichts transparent dargelegt, um zentrale Klimaschutzmaßnahmen identifizieren und Klimaschutzziele ableiten zu können.
Bei Byodo verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, um unseren CO2-Fußabdruck zu minimieren. In Zusammenarbeit mit unserem Partner Klimaktiv berechnen wir unseren Corporate Carbon Footprint nach den Standards des Greenhouse Gas Protocol – einem international anerkannten Leitfaden für die Erstellung von Klimabilanzen auf Standortebene. Diese detaillierte CO2-Bilanz hilft uns, die Hauptquellen unserer Emissionen zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Neben der Vermeidung und Reduktion wie auch einer nachhaltigen Lieferkette investieren wir für unvermeidbare Emissionen auch in zertifizierte Klimaschutzprojekte.
Durch gezielte Maßnahmen und ein starkes Engagement konnten wir den CO2-Fußabdruck im Jahr 2023 bereits um 25% (gegenüber dem Jahr 2019) senken! Unser Ziel ist es, die Umweltauswirkungen unserer Geschäftstätigkeiten weiterhin noch stärker zu minimieren und so zu zeigen, dass Genuss und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können.
So geht nachhaltiges Firmengebäude!
Unsere Nachhaltigkeitsmanagerin Susanne führt Dich durch das Byodo Firmengebäude und zeigt Dir, wie nachhaltiges Arbeiten in unserem Gebäude funktioniert.
Schau rein und blicke hinter die Kulissen!
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Ausgezeichnete Bio-Qualität in unserer Genussküche
Gold-Auszeichnung für unsere Feinsinn Genussküche
Wir haben großartige Neuigkeiten zu verkünden! Unsere Feinsinn Genussküche wurde als eine der ersten Gastronomie-Betriebe in der Region mit dem neuen staatlichen Bio-Zertifikat für Außer-Haus-Verpflegung in Gold ausgezeichnet. Schon seit der Eröffnung im Jahr 2016 können Mitarbeitende und Gäste hier Frühstück, Mittagsgerichte sowie Kaffee und Kuchen in 100 % Bio-Qualität genießen.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat Ende 2023 die neue Bio-Außer-Haus-Verpflegung-Verordnung (Bio-AHVV) verabschiedet. Damit einher gehen drei neue Bio-Siegel in Gold, Silber und Bronze, die den Gästen auf einen Blick zeigen, wie hoch der Bio-Anteil des Gastronomie-Betriebs ist. Für Verbraucher*innen erleichtert dies die Wahl ökologisch erzeugter Lebensmittel und Gerichte auch beim Essen in der Kantine, in Restaurants oder unterwegs.
Wir freuen uns, dass unser Feinsinn als einer der ersten regionalen Gastronomiebetriebe mit dem goldenen Siegel für einen Bio-Anzeil von 90 – 100 % ausgezeichnet wurde. Das Küchen-Team im Feinsinn kocht aus Überzeugung schon seit Beginn an täglich frisch und zu 100% mit ökologisch erzeugten Produkten. Damit zahlen wir schon seit acht Jahren auf die nationale Bio-Strategie 2030 ein, die als eine zentrale Maßnahme den Ausbau der Bio-Außer-Haus-Verpflegung vorsieht.
„Beste Qualität, höchster Genuss und 100 % Bio – denselben Anspruch, den wir an unsere Byodo-Produkte haben, stellen wir auch an die Gerichte in unserer Genussküche. Sowohl unsere Mitarbeitenden als auch zahlreiche externe Gäste schätzen dieses hervorragende kulinarische Angebot tagtäglich“, so Byodo Geschäftsführerin Stephanie Moßbacher.
Feinsinn Betriebsleiter Marcus Hofer ergänzt: „Unsere Gäste können sich schon immer auf die Bio-Qualität unserer Gerichte verlassen, wir arbeiten aus Überzeugung nur mit ökologisch produzierten Zutaten und werden auch regelmäßig von der Bio-Kontrollstelle überprüft. Das neue Bio-Kennzeichen kommuniziert dies jetzt noch einfacher und deutlicher.“
Wir sind unglaublich stolz auf die Feinsinn Genussküche und freuen uns, diesen wichtigen Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte mit euch teilen zu dürfen!
Erfahre hier mehr über unseren Bioladen und die hauseigene Genussküche.
Quelle: https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/oekologischer-landbau/bio-strategie-2030.html
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Unser Beitrag für mehr Artenvielfalt
Unser Beitrag für mehr Artenvielfalt
Mit unserem naturnah gestalteten Firmengelände leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Insektenvielfalt und wurden erneut vom Blühpakt Bayern als Blühender Betrieb ausgezeichnet.
Der Blühpakt Bayern hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Artensterben insbesondere unter den Insekten zu stoppen. Unternehmen, die ihre Freiflächen naturnah gestalten und damit Lebensraum für Insekten schaffen, werden deshalb als „Blühende Betriebe“ ausgezeichnet. Wir erhalten die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal.
Die Freiflächen unseres Firmengeländes in Mühldorf am Inn sind als extensiv gepflegte Magerwiese angelegt, d. h. sie werden nur selten gemäht. Der besonders kalkreiche und nährstoffarme Boden sorgt für einen ganzjährigen Blumenbestand, der den Insekten Schutz und Nahrung bietet. Auch die Dächer des Bürogebäudes sowie des zugehörigen Bioladens Feinsinn sind begrünt.
Doch auch außerhalb unseres eigenen Geländes setzen wir uns für mehr Insektenschutz und Artenvielfalt ein. So sind wir seit 2020 auch Pate einer 500 qm großen Blühfläche zwischen Mühldorf und Weiding. Der ehemalige Acker wurde mit heimischem Saatgut in einen Lebensraum für eine Vielfalt an Insekten und anderen Tieren verwandelt. Gepflegt wird die Blühfläche vom Maschinenring Altötting-Mühldorf.
Sie wollen auch etwas zum Schutz der Insekten beitragen? Unter bluehpakt.bayern.de gibt es u. a. zahlreiche Tipps für „Blühende Gärten“.
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Für eine dunklere Nacht
Wir schalten die Werbebeleuchtung ab 21 Uhr aus
Wir haben die Brenndauer unserer Werbebeleuchtung angepasst und unterstützen die „Paten der Nacht“, eine deutschlandweite Organisation gegen Lichtverschmutzung. Denn eine durch Kunstlicht erhellte Nacht stört den Biorhythmus von Menschen, Tieren und Pflanzen.
„Was das Mikroplastik in unseren Meeren, Seen und Böden, ist das Kunstlicht in unserer Atmosphäre!“, erklärt die Organisation „Paten der Nacht“ die Problematik der Lichtverschmutzung. Deshalb setzen sie sich aktiv für eine Reduzierung künstlicher Beleuchtung im gewerblichen wie auch privaten Bereich ein. Beim zugehörigen Projekt „22 Uhr – Licht aus“ geht es speziell um Werbebeleuchtung. Die Organisation versucht Unternehmen dafür zu gewinnen, im Freien sichtbare Werbebeleuchtung um spätestens 22 Uhr auszuschalten.
Weil bei uns der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt ein zentraler Unternehmenswert ist, beteiligen wir uns an diesem Projekt und haben Ende Februar die Beleuchtungszeiten angepasst. Dabei gehen wir sogar noch einen Schritt weiter, indem wir der Nacht eine Stunde mehr Dunkelheit schenken. Zukünftig heißt es bei Byodo und in unserem Bio-Laden Feinsinn „21 Uhr – Licht aus“!
Mit unserer Teilnahme an diesem Projekt wollen wir auch andere Unternehmen zum Umdenken anregen. Denn je mehr Unternehmen und auch Privatpersonen mitmachen, desto dunkler wird die Nacht und desto mehr profitiert die Umwelt.
Hilfreiche Tipps zur Reduktion der Lichtverschmutzung findest Du unter www.paten-der-nacht.de.
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Dienstwagen tanken Solarstrom vom eigenen Dach
Byodo baut neue E-Ladestationen für Firmenwägen
An unserem Firmensitz in Mühldorf gehen wir einen weiteren Schritt Richtung mehr Nachhaltigkeit, um unseren CO2-Fußabdruck weiter zu reduzieren. Das gesamte Firmengebäude ist bereits seit dem Bau besonders energieeffizient. Ein großer CO2-Faktor war jedoch bisher die Anfahrt der Mitarbeiter*innen mit Dienstwagen. So haben wir uns dazu entschieden die E-Lade-Infrastruktur von Byodo weiter auszubauen. Zukünftig stehen für die Dienstwagen 16 neue Lademöglichkeiten zur Verfügung.
Spatenstich
Am 6. Juli 2022 feierte der Bau der neuen E-Ladesäulen Spatenstich. Im Herbst sollen dann alle Arbeiten abgeschlossen sein und die Stationen in Betrieb gehen. An allen Wallboxen werden 22 KW zur Verfügung stehen, um voll elektrische Fahrzeuge in rund 4 Stunden von 0 auf 100% zu laden. Außerdem haben wir bei Byodo unsere Firmenflotte zu 80% von Hybrid- auf E-Autos umgestellt. Lediglich vier Hybrid-Fahrzeuge bleiben bestehen.
Photovoltaik-Anlagen auf dem Firmengebäude
Der Strom für die Ladesäulen wird direkt auf dem eigenen Dach generiert. Die Photovoltaik-Anlagen auf Bürogebäude und Lagerhalle erzeugen bis zu 500 kWp in der Spitze – das entspricht einer jährlichen CO2-Einsparung von rund 300.000 kg. Diesen Strom nutzt Byodo überwiegend selbst. Für den Energiebedarf darüber hinaus wird nur Ökostrom bezogen. Damit verzichten wir am Standort komplett auf fossile Brennstoffe.
Die neuen Wallboxen an den Ladesäulen wurden zudem selbst nachhaltig und in Österreich produziert. Mit dem Garten- und Landschaftsbauer Bitzer & Bernhard aus Mettenheim und dem Elektromeisterbetrieb Schindler & Denk aus Ampfing sind zudem nur Unternehmen aus der nächsten Umgebung an der Baumaßnahme beteiligt.
Während die neugebauten E-Ladesäulen ausschließlich für die Byodo Dienstwagen zur Verfügung stehen werden, bietet wir am Parkplatz unseres Bioladens Feinsinn auch öffentliche Ladestationen an. Für Kund*innen des Bioladens ist das Aufladen zudem komplett kostenlos – diese Funktion können Sie mit Ihrer Feinsinn Kundenkarte an der Ladesäule freischalten.
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Bio-Pasta jetzt in Papierverpackung
100% Genuss in 100% recyclingfähiger Verpackung
Nicht nur perfekter Genuss und beste Bio-Qualität, sondern auch eine nachhaltige Verpackung spielen bei unseren Bio-Produkten eine zentrale Rolle. Deshalb stellen wir die Verpackung der italienischen Byodo Pasta auf Papier um.
Die Lasagneplatten in heller, Vollkorn- und glutenfreier Variante sowie die Cannelloni waren von Anfang an in einer Kartonverpackung erhältlich. Nun wird auch bei unseren übrigen Pasta Sorten die bisherige plastikreduzierte Verbundverpackung komplett durch eine zu 100% recyclingfähige Papierverpackung ersetzt, die über die Blaue Tonne im Altpapier entsorgt werden kann und sollte.
Die neue Verpackung besteht aus Papier mit der Zertifizierung „FSC Mix“. Es enthält damit Materialien aus FSC-zertifizierten Wäldern, Recyclingmaterial sowie Material aus kontrollierten Quellen (Controlled Wood). Diese Material-Mischung fördert verantwortungsvolle Waldwirtschaft, indem die parallele Verarbeitung sowohl von zertifiziertem wie auch nicht-zertifiziertem Holz ermöglicht wird.*
Unsere Pasta-Liebe zeigt sich besonders in der Auswahl bester Rohstoffe und dem Byodo Genuss-Versprechen. Für die 19 Hartweizen- und 4 Emmergrießsorten kommt nur sonnengereiftes, italienisches Getreide in 100% Bio-Qualität in Frage. Es wird stets frisch vermahlen und in Italien zu Pasta weiterverarbeitet. Traditionelle Bronze-Matrizen rauen die Oberfläche der Nudeln beim Pressen leicht an, so dass sie sich später perfekt mit der Sauce verbinden.
Byodo und seine Pasta – eine deutsch-italienische Liebesgeschichte seit 1992.
Vor 30 Jahren brachte Byodo Gründer Michael Moßbacher erstmals und als einer der ersten Hersteller helle Bio-Nudeln auf den Markt. Damals absolut innovativ und erklärungsbedürftig, denn als Bio-Pasta war bis dato ausschließlich die Vollkorn-Variante bekannt. Wir pflegen seitdem eine gute Partnerschaft mit unseren italienischen Pasta-Partnern und haben uns dadurch in den vergangenen drei Jahrzehnten ein breites Fachwissen in Sachen Pasta angeeignet.
*FSC Deutschland, www.fsc-deutschland.de/wp-content/uploads/FSC-Kennzeichen-Infopapier-Juni2021.pdf
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